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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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ihren Däumlingen, vermin eist der an einer durch einWasserrad herumgedreheten Welle befindlichen Heber auf-gehoben. Beim jedesmaligen Umdrehen der Welle wirdjeder Stempel dreimal gehoben. Zwei- und vierhiibigePochwerke sind selten in Gebrauch. So w'ie bei den drci-hiibigen Werken der eine Stempel gehoben ist, ist dereine so eben niedergefallen, und es entsteht auf dieseWeise ein abwechselndes Aufheben und Niederfallen derStempel. Die Unterlage besteht aus Gusseisen, und heisstdie Pochsohle; die Poclistempel sind Säulen von Ei-chen - Holz, und sind unten ebenfalls mit Eisen, dem so-genannten Poclieisen bescldagen. Uebrigens geschiehtdas Pochen entweder trocken oder nass. Derbesoder in Stein eingesprengtes Erz wird trocken zu Stuff-schliech; anderes Erz aber mit fliessendem Wasser indem Pochtroge nass zu nassem Schlieclie gepocht.

Die Verkleinerung mit der Pochschlage wird dannvorgenommen, wenn das Erz ganz rein, oder nur grobeingesprengt oder eingewachsen ist in dem tauben Ge-steine. In solchen Fällen kann auch der Pochliammcrangewendet werden. Wo aber das Erz nur in Erbsen-oder Haselnuss -grossen Sliicken eingewachsen ist: mussdas Pochwerk angewendet werden; wo das Erz sich imGestein nur in Erbsen- oderNadelknopf - grossen Theil-chen eingesprengt findet, und das Ganze also schon sein-fein zertheilt werden muss: ist das nasse Pochwerk an-zuwenden. Bei beiden Arten der Pochwerke ist vor demGrubenstocke oder Pochtroge ein Trichter angebracht,welcher durch die Daumenwelle in Bewegung erhaltenwird, wodurch das Erz aus dem Trichter in den Gruben-

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