gen Analysen der Mineralien, da sie sich nur mit der Quali-tät und Quantität derjenigen Bestandtlieile beschäftigt, derenWeitere Gewinnung der Gegenstand des Hüttenwesens ist.
Da die Erze Gemische von Metallen und oft vielerleiverschiedenartigen fremden Substanzen sind: so bestehtdie Absicht der, mit diesen zusammengesetzten Körpern,zu unternehmenden Arbeit darin, dass man diese verschie-denen Materien von einander scheidet. Man gelangt hier-zu durch viele mechanische und chemische Ope-rationen, die sich auf die Eigenschaften gründen, wel-che die Substanzen zeigen.
Die mechanischen Operationen nennt man die Auf-bereitung der Metalle. Es bestehen diese mechani-sche Vorarbeiten: r. in Verkleinerung der Erze;
2 . in mechanischer Scheidung der gröberenTheile von den kleineren, durch Siebe etc.;
3. Trennung der Erze von der tauben Gebirgs-art und auch Trennung der verschiedenen E r-z e von einander.
Die Verkleinerung der Erze wird zum Theil mitder Hand und durch einen vier bis sechs Pfund schwe-ren Hammer, der sogenannten Pochschlage vorgenom-men; oder die Verkleinerung findet statt durch denPochhammer, welcher durch Mühlwerke in Bewe-gung gesetzt wird; oder endlich drittens in den sogenann-ten Pochwerken, in denen das Erz durch Stampfenzerkleint wird. In den Pochwerken bewegen sich aufjeder Unterlage drei Pochstemp el; der gemeinschaftli-che Behälter heisst die Pochlade oder der Pochtrog.Die Stempel werden ebenfalls wie beim Pochbammer, an