stock naclifällt. Die nassen Pochwerke erhalten durcheine Rinne Wasser, welches in den Grubensiock bestän-dig zu, und mit dem gepochten Erze durch ein Seiger-blech in die Vorgericht eien Sclilanungräben abfiiesst.Das sogenannte Seigerblech besieht aus einem feinenDrathsiebe, und dient dazu, dass das Wasser keine an-dere Theile mit fortfiihrcn kann, als wenn sie die erfor-derliche Feinheit erlangt haben, welche ihnen das Siebanzeigt. Eine etwas andere Art des nassen Pochcnsist das über den Spunt, oder durch den Spunt,über ein offenes Auftrageloch, wo nämlich ein Ausschnittin der Pochlasse an einem Ende der Poclilade sich befin-det, der auch verschieden hoch gestellt werden kann.
Das Erz wird immer unter den Stempel gebracht,wo das Wasser, das sogenannte Bcpherwasser,zuerst einlriffl, welches das Erz denn immer weiter führt.Dieser erste Stempel heisst der Unterspurstempel,Erzstempel oder Anp o chst emp el; dann kommtder Mittelpochstempel, und zuletzt der Blech-stempel oder Austragstempel.
Wie fein man pochen müsse, kömmt ganz und garauf die Art des Erzes an, wie schon oben angedeutet wor-den. Man unterscheidet das Röschenpochen vondem Zäh- oder Todtpochen. Das erstere ist dasje-nige, wo das Erz nur grob, das letztere das, wo dasErz fast wie Schlamm zerpocht wird. Je gröber mandas Erz lassen darf, desto besser ist es, weil die Schei-dung von der tauben Bergart um so schwieriger wird, jefeiner man zerpocht hat. Auf das Röschepochen hatschnelles und starkes Einströmen des Becherwassers, stär-