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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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Man lindet die metallischen Fossilien meist in beson-deren Lagerstätten, nnd zwar besonders auf Gängen. 1.1 e-haupt aber sind sie , obgleich es der Gallnngen sehr vielegiebt, doch in geringer Menge in dem Erdkörper verlheill.

Um das Metall, nachdem die Erze ans der Erde ge-fördert worden, zu erhallen, sind mehrere Operationenerforderlich.

Derjenige Theil der angewandten Chemie, welcherdas Verfahren zeigt nnd die Regeln vorträgt, nach wel-chen man bei dem Ausscheiden der Metalle aus ihren Er-zen und Verbindungen, worin sie in der Natur Vorkom-men, und bei dem Zugutemachen derselben verfährt, heisstdie Ilii ttenwissenscha ft oder Metallurgie. DerZweck der Metallurgie ist Ausscheidung und Darstellungdes reinen nutzbaren Gehalts der Mineralien, welchervorzüglich in Metallen, Schwefel und sonstigen brennba-ren Substanzen, Vitriolen und anderen Salzen besteht.Die weiteren Verarbeitungen, besonders der Metalle, ge-hören mehr in das Kunstwesen oder in die Technologie,und werden nur insofern dem Hüttenwesen beigerechnet,als die weiteren Veredlungen bequem mit jenen Arbeitender Ausschmelzung verbunden werden können.

Die Behandlung der Erze im Grossen auf den Hüttensetzt die Kenn tu iss ihres Gehalts zum voraus. Versuche,welche man in dieser Hinsicht im Kleinen unternimmt,heissen Proben, und das Untersuchen der Erze wirddas Probiren genannt. Die Wissenschaft aber, welchedie Regeln und das Verfahren lehrt, den nutzbaren Ge-halt einer Miner zu erforschen, heisst die Probirkunstoder Docimasie. Sic liefert deshalb keine vollständi-