Also waren die Stellen, wo das Zusammentreffen zweier Licht-strahlen die Erleuchtung unterbricht, auch in chemischer Beziehungvon dem Lichte nicht verändert worden. Jndcß, wenn gleich da-durch die Ueberzeugung sich bestätiget, daß zwei Lichtstrahlen aufdie schon oben angegebene Weise ihre Wirkungen aufhcbcn; sobleibt es doch noch immer unentschieden, ob ein regelmäßig wech-selnder Zustand der Lichttheilchcn, wie die Emanationstheorie sieannimmt, oder ob eine regelmäßige Folge der nach Fresnel'sTheorie anzunehmenden, jeden Augenblick ihre Richtung ändern-den Qucrvibrationen die Ursache dieser Interferenzen ist; oder —müssen wir wohl hiuzusetzcn, — ob wir einer in wesentlichenPunctcn von beiden Ansichten abweichenden Theorie bedürfen, umdie Erscheinungen des Lichtes zu erklären.
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