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2 (1831)
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auch mir einige Minuten dem Sonnenlichte ausgesetzt gewesen, sobehielt er mehrere Tage lang, vorzüglich, wenn man ihn in derZwischenzeit zwischen den Versuchen in einer Schachtel dicht verschlos-sen aufbewahrte, die Eigenschaft im Dunkeln zu leuchten. Hörtedann, indem man ihn immer nur im Dunkeln aus der Schach-tel herausnahm, damit er nicht aufs Neue der Bestrahlung aus-gesetzt sei, nach mehrern Tagen sein Leuchten auf, so brachtedoch die Wärme der Hand ihn wieder zum Leuchten, und später,selbst nach 3li Nächten, reichte doch eine Wärme von 1 «o Reaum.dazu hin. Wurde er in kalter Lust der Sonne ausgesetzt, soleuchtete er in .der Wärme im Dunkeln desto schöner. VonGrotthus zieht hieraus den Schluß, daß alle durch Erwär-mung hervorgehende Phosphoresccnz nur in Folge einer früherstatt gefundenen Bestrahlung eintrete und also nur eine Wir-kung des empfangenen Lichtes sei. Daß übrigens bei der Be-strahlung die Wärme keinen Antheil an dem Leuchtendwerdcnhat, erhellt aus der oft nur sehr kurze Zeit nöthigen, und beigroßer Kälte eben so guten Erfolg habenden Einwirkung derSonnenstrahlen.

Hier scheint es also allerdings, als ob man sagen dürfe, dieauf den Körper fallende und von ihm eingesogene Lichtmaterie strömenachher wieder aus; jedoch stimmt damit das nicht überein, daßes keinen merklichen Einfluß auf die Farbe des phosphorischcn Lich-tes hat, wenn man den Körper auch einem einfach farbigen Lichteaussetzt. Dies letztere ließe sich wohl eher durch Undulationen er-klären, wenn man sagte, daß die auf den Körper treffenden Licht-Wellen ihn doch immer zu denjenigen Vibrationen, die seiner eigen-thümlichcn Beschaffenheit angemessen sind, anregen; aber da erhelltwieder durchaus nicht, warum denn das Aufbcwahren im eng ver-schlossenen Raume diese Vibrationen hindert, und warum sie wiedereintreten, wenn man den Körper wieder frei im Dunkeln aufstcllt.Es scheint daher auch hier sich keine Entscheidung für eine der bei-den Thcoricen zu ergeben.

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