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eine Aetherwcllc, an die Grenze jenes minder elastischen Aclhersantrcffend, sich in zwei Wellen zerlegt, deren eine mit eben derFortpflanzungsgeschwindigkeit *) wieder zurückgeht, zurückgeworfenwird, die andre aber mit verminderter Fortpflanzungsgeschwindig-keit in den weniger elastischen Aethcr cintritt. Poisson' s mathe-matisch durchgeführte Untersuchung zeigt, daß es auch beim Schalleso sein muß, wenn er aus einem elastischen Mittel in ein andresweniger elastisches übergeht. Er zeigt, daß die Starke des zurück-gcworfenen Lichtes (das heißt hier, die Vibrationsgeschwindigkcitder Acthcctheilchcn in der zurückgehcndcn Welle,) desto größer ist,je mehr das Licht in dem Körper, in welchen cs zum Theil über-geht, gebrochen wird, je weniger elastisch der Acther in demselbenist. Nach Poisson' s Berechnung muß bei senkrecht ausfallendenStrahlen, wenn sic aus dem leeren Räume oder aus der Lust aufWasser fallen, nur wenn sie auf Glas fallen, ^ bis wennsie auf Diamant fallen, ein ganzes Sechstel, rcflcctirt werden;und die Erfahrung bestätigt diese große Ungleichheit. Es erhellthier auch, daß da, wo der Lichtstrahl aus dem dichter» Körper inden dünnem übergeht, eine Aurückwersung an der Trennungsflächestatt finden muß, indem auch da, wo die Vibration wieder in denmehr Elasticität besitzenden Aethcr übergeht, eine nur wenig schwä-chere zurückgehende Welle ^entsteht; und die Vcrthcidiger dieserTheorie finden hierin nicht mit Unrecht einen Vorzug derselben vorder Emissionstheorie, indem hier die Durchlasiung und Zurückwer-fung des Lichtstrahles ohne eine neue Hypothese, ohne ungleichewechselnde Zustände der Lichttheilchen und ohne eine zurückstoßcndeKraft an der Oberfläche, erklärt wird. Aber auch der Weg des
Ich habe wohl kaum nöthig, noch einmal zu bemerken, daß ichunter: Fortpflanzungsgeschwindigkeit diejenige verstehe, die wir beimSchalle: Geschwindigkeit des Schalles, nennen; unter: Vibrations-gcschwindigkeit, die Schnelligkeit der in sehr kleinen Räumen hin undvergehenden Theilchen, also diejenige, worauf die Stärke des Schallesoder Lichtes beruht; unter: Schnelligkeit der Folge der Vibrationen,die Zwischenzeit zwischen zwei gleichen Vibrationszuständen, worauf beimSchalle die Tonhöhe beruht. Für das Licht ist die erstcre ungleich inverschiedenen, das Licht ungleich brechenden, Medien, die zweite ungleichbei verschiedener Intensität des Lichts, die dritte ungleich bei verschie-denen Farben.