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2 (1831)
Entstehung
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für sich habende Hypothese doch ganz aufgeben müßte, führt offen-bar die Frage herbei, ob nicht unsre Vcrtheidigung der Emisflons-theorie des Lichtes auf einer ebenso fehlerhaften Ansicht beruhe.

Fortpflanzung der Undulationen im Lether. Sicht-weite».

Die Undulationsthcorie geht davon aus, eine den ganzenWeltraum erfüllende feine Materie, die man Acther genannt hat,anzunehmen. Diese muß freilich so sein sein, daß der Widerstand,welchen sie der Bewegung der Planeten entgegensetzt, als unmcrklichkann angesehen werden, weil die Beobachtungen nicht gestatten,einen für diese erheblichen Widerstand anzunehmen; indeß ist wohleiniger Grund da, um einen die weniger dichten Cometen etwasin ihrem Lause aufhaltcnden, und die Zurückbeugung ihresSchweifes vermehrenden Widerstand vorauszusctzcn, so daß dasDasein eines solchen, wenn gleich überaus dünnen Aethers eheretwas für als gegen sich hat. Indem wir nun die Entstehungder Licht-Erscheinungen aus Vibrationen oder Undulationen diesesAethers, den Vibrationen der Lufttheilchcn beim Schalle ent-sprechend, erklären wollen, müssen wir dem Aethcr einen sehrhohen Grad von Elasticität beilegen. Sic erinnern sich nämlich,daß wir schon bei der Fortpflanzung des Schalles die Folgerungtheoretisch begründet fanden, daß die Geschwindigkeit des Schallesin irgend einer Luft-Art desto größer sei, je größer die Elasticitätdieser Lust-Art in Vergleichung gegen ihre Dichtigkeit ist; und dieso sehr große Geschwindigkeit des Lichtes kann daher nur aus einemnoch viel höhcrn Grade von Elasticität des Aethers hcrvorgehen.Werden nun die Licht-Erscheinungen durch Vibrationen der selbst-leuchtenden Körper hervorgebcacht, so werden diese Schwingungendurch den Aether ebenso, wie die Schallvibrationcn durch die Lustfortgepflanzt und gelangen so zu unserm Auge. Was die unauf-hörlich gleichförmigen Zitterungen bei den sclbsileuchtenden Körpernhccvorbringt, das zu bestimmen, können wir wohl als außer denGrenzen unsrer Forschungen liegend ansehcn; das aber erhellt we-nigstens, daß hier von keinem Verluste an Bestandthcilen für denleuchtenden Körper und von keinem Zusühren neuer Theilchcn fürden Licht empfangenden Körper die Rede ist; sondern jenem wird