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2 (1831)
Entstehung
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hcit man den Einwurf gefunden, daß diese seit Jahrtausenden vonder Sonne ausgehenden Lichttheilchcn die Masse derselben müßtenvermindert haben, und daß die von irdischen Körpern, vorzüglichvon den undurchsichtigen und das Licht wenig zurückwerfendcn Kör-pern aufgefangenen und gleichsam absorbicten Lichtstrahlen Verän-derungen in diesen hcrvocbringcn müßten, die wir gleichwohl nichtwahrnehmen. Diesen Einwürfen laßt sich die ungemeine Feinheitder Lichtthcilchen entgegensetzen, und die Vcrmuthung, daß nurwenige Körper (denn einige leiden eine Veränderung durch das Licht,)fähig sind, durch diese feine Materie verändert zu werden. Vonder großen Feinheit dieser Thcilchen können wir den überzeugendstenBeweis darin finden, daß die alle Vorstellung übersteigende Schnel-ligkeit der Lichtthcilchen doch nirgends einen mechanischen Effectweder auf andre Körper noch auch auf unser so zartes Auge hervoc-bringt; nach den Pcincipien der Mechanik kann dies nur bei einerunermeßlichen Feinheit der so schnell bewegten Thcilchen statt finden.Ein andrer Entwurf, der aber auf eine ähnliche Art auch die zweiteHypothese trifft, ist der, daß diese zahllosen, schnell fortbewegtenLichtthcilchen den Weltraum in einigem Grade erfüllen, und einenWiderstand für die Bewegung der Himmelskörper hervorbringen,vor allem aber durch ihr Zusammentreffen ihre Bewegung gegenseitigstören müßten. Diesen Einwurf räumt einigermaßen die Voraus-setzung, daß die Lichttheilchcn nur in sehr weiten Zwischenräumensich einander folgen, weg; denn allerdings dauert der Licht-Ein-druck in unserm Auge so lange, daß wenn auch nur in jeder Vier-telsecunde ein neues Lichttheilchcn ankäme, uns keine Unterbre-chung merkbar werden würde, und es könnten folglich die Licht-thcilchen um zehntausend Meilen von einander entfernt sein. Daßaber diese längere Dauer des Licht - Eindruckes statt finde, davonüberzeugt uns der bekannte Versuch, wo man einen leuchtendenoder glänzenden Körper im Kreise herumschwingt und den ganzenKreis leuchtend sieht, obgleich der leuchtende Körper doch in jedemAugenblicke nur von einem bestimmten Puncte her Licht aussendet.

Erklärung der gradlinigen Fortpflanzung des Lichts.

Der grade Fortgang der Lichtstrahlen versteht sich nach dieserHypothese von selbst, indem, so lange der Fortgang in einem ganz