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2 (1831)
Entstehung
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jenes wenn auch umgekehrte Bild geheftet, daß die Verbin-dung auf die richtige Weise unzertrennlich statt findet.

Daß dieses Bild wirklich umgekehrt ist, brauche ich Ihnenwohl nicht besonders nachzuweisen; aber einen merkwürdigen Ver-such, der sich hier am besten anschließt, will ich doch noch erzählen.Dieser Versuch fordert, daß man eine Charte, in die man mit derNadel ein kleines Loch gemacht hat, so vor das eine Auge undgegen das Licht halte, daß man eine Lichtflamme durch die feineOefsnung sieht; man halt dabei die Charte am besten in der Ent-fernung von 8 bis tO Zoll vom Auge. Wahrend man so die Licht-flammc deutlich durch die Oefsnung sieht, führt man die Spitzeeines Federmessers sehr nahe vor eben dem Auge vorbei, und stehtnun, wenn die Spitze wirklich nach der linken Seite gekehrt ist,diese in jener Oefsnung nach der rechten Seite gekehrt in die Licht-flamme oder in die Oefsnung eintreten, oder von unten her, wennsie wirklich von oben her bewegt wird. Der Grund hievon ist inder umgekehrten Lage des Bildes zu suchen. Es sei AK der Theilder Lichtflamme (Kip;. 7.5*.), den man durch die Oefsnung 6 sieht,11kl sei der Crystall des Auges, ob das Bild jener Lichtflamme imAuge. Tritt nun bei I? die Spitze des Federmessers von untenherauf vor das Auge, so hindert dieses zuerst die von L kommendenLichtstrahlen zum Auge zu gelangen, und in b wird das Bild be-schattet, der obere Theil k der Flamme nicht mehr gesehen, undso wie die Spitze hinaufgeht, verdeckt sie immer niedrigere Theileder Flamme, so daß cs aussicht, als ob das Messer von oben indie Oefsnung 6 cintratc.

Fernsichtigkeit und Nahsichtigkeit. Brillen und Au-gengläser.

Aber so viel auch die Natur gethan hat, um das Auge seinemZwecke angemessen zu bilden, so ist doch auch das Auge einer feh-lerhaften Bildung, sie sei nun ursprünglich schon vorhanden oderdurch Mißbrauch und Verwöhnung oder durch Krankheit oder Alterentstanden, fähig, und die Folgen davon sind Gesichtssehler, de-nen wir durch künstliche Mittel abzuhelfen suchen. Einer der häu-figsten Fehler ist der, daß das Auge die Fähigkeit sich zum Deut-lichsehen für nahe und ssür entfernte Gegenstände cinzurichten, nicht

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