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vor, so ist n'o*— H-EnU, und es läßt sich nun leicht zeigen,daß, wenn alle Trcnnungsflachen parallel waren, der wieder indie Lust hervorgcgangene Strahl eine mit dem cinsallendcn Strahleparallele IRichtung erlangt hat *). Allemal also wird der durch eineFolge von Körpern gegangene Strahl, wenn alle Trennungsflachenparallel waren, seiner anfänglichen Richtung parallel, wenn erwieder in dasjenige brechende Mittel, in dieselbe Art von Körpergelangt, aus welcher er in jene Schichte übcrgegangcn war.
Wenn der Lichtstrahl durch einen dünnen, von parallelenEbnen begrenzten brechenden Körper geht, so bemerken wir dieBrechung fast gar nicht, weil die geringe Abweichung der Linie61) (1'ig. 57.) von der A U in diesem Falle, wenigstens dem mitkeinen messenden Werkzeugen ausgestatteten Auge, nicht merklichwird. Bei großer Dicke einer Glasscheibe bemerken wir dagegenallerdings, daß der Gegenstand uns in einer veränderten Stellungerscheint, indem bei einer solchen Dicke, wie der Körper bei U Ohat, die Richtung I!k, obgleich parallel mit auf einen an-dern Punct, als auf!?, wo der leuchtende Punct sich befindet, hin-wciset.
Brechung im Prisma. Anwendung desselben, um dasWrechungsvcrhaltniß zu finden-
Um die Brechung deutlicher zu beobachten und um ihre Größeabzumcsscn, dient, wie ich schon früher obenhin erwähnt habe, dasPrisma. Gewöhnlich bedient man sich des dreiseitigen Prisma's,eines Körpers, dessen Grundflächen parallele Drei-Ecke sind, unddessen Seitenlinien unter einander parallel und gewöhnlich senkrechtgegen die dreiseitigen Grundflächen sind; indeß kömmt cs nur daraufan, daß zwei Seitenflächen unter einem nicht zu kleinen Winkelgegen einander geneigt sind; statt der dritten Seitenfläche könntenzwei oder mehr Seitenflächen da sein. Das Prisma wird so ge-halten, daß der Lichtstrahl ziemlich nahe senkrecht gegen die des
ch Wenn ich nämlich alle jene Kreise gleich zeichne, so ist
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