ster eines ThurmcS jene Gegenstände nur sehen kann, indem inandas Instrument außerhalb des Fensters hinaus hält, und unterähnlichen Umständen. Mit Hülfe eines gewöhnlichen Winkelmes-sers nämlich kann man immer nur einen Gegenstand nach demandern beobachten; das zuerst gegen 11 gerichtete Lineal, dessen rich-tige Stellung uns den Punkt b auf dem Gradbogen kennen gelehrthatte, muß nun nach 6 gewandt werden, damit wir den Bogenb c ablcscn können, und es bedarf daher eines festen Standpunktes,damit das Instrument in der Zwischenzeit unvcrrückt bleibe. Umin einer unstchern, wankenden Stellung oder auf einem nie ganzunvcrrückt bleibenden Schisse diesen Winkel zu messen, müßte mannach beiden Gegenständen zugleich visiren, und dieses ist mit Hülsezweier Spiegel, so wie sie beim Spiegelscxtantcn vereinigtsind, möglich. Hier nämlich (UiZ. 37.) ist ^6 der sechste Theileines cingetheilten Kreises, (und daher heißt das Instrument einSextant,) an welchem im Mittelpunkte 6 eine Regel, ein um den-Mittelpunkt drehbares Lineal, befestigt ist, welches einen Spiegell§, senkrecht stehend auf der Ebne des Kreises, mit sich fortführt;ein zweiter Spiegel ist feststehend in II? angebracht, und in diesenhinein sieht man durch das ebenfalls an dem Kreise befestigte Fern-rohr O. Der Spiegel 16 hat nur eine solche Höhe, daß ec dieOeffnung des Fernrohrs ungefähr halb verdeckt, so daß man durch0 sowohl den Gegenstand II über dem Spiegel wegsehcnd, als dieBilder von Gegenständen im Spiegel, beobachten kann; und zu-gleich hat der Spiegel 16 die Stellung, daß er mit der nach demNullpunkte k gerichteten Lage des Lineals 611 parallel ist. Nunläßt sich leicht übersehen, daß das durch O beobachtende Auge dessehr entfernten Gegenstandes kl Bild im Spiegel sehen muß, wenn66 mit 11° parallel und beider Lage so ist, daß die Winkel 01(6^n1K6 gleich werden. Der Gegenstand ll braucht nämlich nureinige tausend Fuß entfernt zu sein, so wird man schon die von ihmHeckommcndcn Lichtstrahlen 1(6 und HKO, als unter sich parallelnnsehen dürfen, und da parallele Linien 1(6, 11K, mit paralle-len Linien 6 6, 16, gleiche Winkel machen, so wird, bei der vor-ausgesetzten Stellung der Spiegel, der Lichtstrahl 1(6 vom erstenSpiegel 6 6 unter dem Winkel K 6 6—1(66 zurückgeworfcn,und erreicht, zum zweiten Male reflectirt, weil IK6 — OA6 —
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