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2 (1831)
Entstehung
Seite
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sein, statt daß sie in andern Fallen den Oberflächen parallel sind.Betrachtet man diese natürlichen Schichten des Cryflalles als auslauter gleichen regelmäßigen Körpern bestehend, die man integrirendeTheilchen genannt hat, so können alle diese über einander liegendenSchichten entweder sammtlich aus einer gleichen Anzahl solcherTheilchen bestehen, und dann bleibt jede folgende Schichte, also auchdie die letzte Oberfläche bildende gleich groß, die Oberfläche selbstist den Schichten parallel; oder diese Schichten bestehen nach derLangenrichtung aus immer gleich vielen Theilchen, während ihre Zahlnach der Qucrrichtung abnimmt; dann bilden diese immer schmäleren,endlich bis zu einer bloßen einfachen Reihe von Theilchen abneh-menden Schichten eine dachförmige Gestalt; oder die Schichtennehmen zugleich an Länge und Breite ab, bis sic sich in eine Spitzeendigen und eine Pyramidcnform hervorbcingen. Dies reicht hin,um einen Begriff von den ungleichen Gestalten zu geben, die ausgleichen integrircndcn Theilchen hervorgchcn können, und um oben-hin zu übersehen, daß die Mannigfaltigkeit der -Formen thcils nachder Verschiedenheit der integrirendcn Theilchen, thcils nach diesemGesetze der Zusammensetzung sehr groß sein kann; daß aber be-stimmte integrirende Theilchen doch nur bestimmte Formen gebenkönnen, und daher gewisse Körper zwar zu verschiedenen Erystall-formen, aber doch nur zu denen, die einer einzigen Art integrircnderTheilchen entsprechen, geneigt sind. Ein Beispiel von der einfachstenArt wird dies deutlich machen. Wenn man sehr kleine Würfel soaus und an einander schichtet, daß alle Schichten zehn Reihen inder Länge und zehn Reihen in der Breite haben, so gelangt mandurch zehn Schichten zu einem großen Würfel, der tausend jenerkleinen Würfel enthält, und der Würfel, Cubus, ist also eine derCrystallformen, die aus jenen Würfclchcn hervorgchcn kann. Abernun lasse man auf jede aus hundert Würfclflächcn gebildete Seitedes Würfels eine Schichte von 9 mal 9, auf diese eine Schichtevon 8 mal 8, von 7 mal 7, von li mal (i Würfeln, so aufgesetztsein, daß die Scitcnreihcn jedesmal frei bleiben; so entsteht aufjeder Würfelseitc eine vierseitige Pyramide, und bei dem angenom-menen Gesetze findet sich, daß die Ebenen «01, t 01 eine einzigevierseitige Seitenfläche bilden (Nx. 18 *), und daß dies an allenSeiten so der Fall ist. Bei dem Ucbercinandcrschichten mit gleich-