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Wohl und Interesse der ganzen Provinz oder einesTheils derselben Beziehung haben, nimmt der Königvon den Provinzialständen an, prüft dieselben und be-scheidet sie darauf.
4) Die Communalangelegenheiten der Provinz sollenihren Beschlüssen, unter Vorbehalt der AllerhöchstenAufsicht und Genehmigung, überlassen seyn.
Diesem Gesetze, welches jedoch auf Neucliatelund Valengin keine Anwendung findet, folgten für dieeinzelnen Provinzen besondere Gesetze, welche dieForm und die Gränzen ihres ständischen Verbandesbestimmten; nämlich:
1) das Gesetz wegen Anordnung der Provinzial-stände für die Mark Brandenburg und die Niederlau-sitz, vom 1. Juli 1823. (Gesetz-Sammlung von 1S23.S. 130 u. f.),
2) für Prcufscn, von demselben Tage (Ges.-Samml.von 1823. S. 138 u. f.),
3) für Pommern und Rügen von demselben Tage(Ges. Samml. von 1823 S. 146),
4) für Schlesien, die Grafschaft Glalz und die Ober-lausitz vom 27. März 1824. (Ges. Sannnl. von 1824S. 62),
5) für Sachsen, von demselben Tage (Ges. Samml.von 1824 S. 70),
6) für Weslphalcn, von demselben Tage (Ges.Sannnl. von 1824 S. 108 u. f.),
7) für die Rheinprovinzen, von demselben Tage(Ges. Samml. von 1824 S. 101),
8) für Posen, von demselben Tage (Gesetz-Samml.von 1824 S. 141).
Von den Ständen des Verbandes in der MarkBrandenburg und der iSiedcrlausitz bestehet:
1) der erste Stand: