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Sold in wurde 1262 vom deutschen Orden durch Tauscherworben. Vielen Städten bewilligte man Zollfreiheitoder Ermäfsigung der Abgaben, Innungs- und lland-werksprivilegicn. Die Rechtspflege wurde verbessert,und die Sicherheit der Landstrafsen durch zweckmä-fsige Mafsregeln befördert. Die trägen Mönche erhiel-ten eine dienlichere Beschäftigung, auch wurden dieersten klosterbibliolhcken gegründet. Beide Brüdererrichteten durch die Theilung ihrer Länder (1259) dieJohanneisclie (6 Prinzen) und die Ottonisehe (4Prinzen) Linie. 1266 starb Johann, 1267 OlLo III.
§. 38.
Von der Johanneischen (Steildaliseben) Linie ka-men zuerst Johann II., Otto IV. und Konrad, vonder Ottonischen (Salzwedelschcn) Otto V., Al-brecht III. und Otto VI. (da der älteste Bruder Jo-hann III. schon 1268 gestorben war) zur Regierung.Otto IV., mit dem Pfeile, zeichnete sich vorzüglichaus. Gleich grofs als Held und als Staatsmann, beför-derte er die Aufklärung in Religions-Angelegenheitenund die Gelehrsamkeit. 1269 erkannte Mestwin II.,Herzog von Pomereilen, die brandenburgischen Mark-grafen für seine Lehnsherren, und setzte sie in Besitzder Städte Stolpe und Schlawe. Erich wurdedurch die Bemühungen seines Bruders, Otto II., Erz-bischof von Magdeburg. Otto IV. und Konradkauften 1290 die Markgrafschaft Landsberg (zwischenLeipzig und Zörbig) vom Markgrafen Albrecht vonMeifsen, und nannten sich von nun an: Markgra-fen von Brandenburg und Landsberg.
§• 39.
Die Markgrafen Otto IV. und Herr mann derLange (Sohn Otto’s V.) kauften 1303 vom Markgra-fen Diezmann von Thüringen die INieder-Lau-