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§• 11 .
Die Geschichte der Völker und Verfassungenmufs bei der Beurtheilung der Einrichtung eines Staatsund des organischen Zusammenhangs in der Verfassungdie Hauptnorm seyn. Nur dieser Weg sichert vor ver-derblichen Irrthümem.
§• 12 -
Politik (Staatskunst), Völkerrecht und Sta-tistik (Staatenkunde) sind ebenfalls unentbehrlicheHülfswissenschaften. Politik «) ist die Kunst, welchedie Auffindung der zur Erreichung des Staatszweckesdienenden Mittel, und deren Anwendung auf das innereund äufsere Staatsleben lehrt. Das Völkerrechtenthält die von mehreren Staaten gegenseitig als recht-liche Verbindlichkeiten anerkannten Formen zur Auf-rechthaltung des äufsem Verkehrs. Ein positivesGesetzbuch de3 Völkerrechts ist nicht vorhanden, esberuhet vielmehr nur auf der Praxis und einzelnen Ver-trägen. Die Statistik c) lehrt die politische Gestal-tung eines Staats und den Umfang der ihm zu Ge-bote stehenden Mittel.
a) Ancillon: Zur Vermittelung der Extreme in denMeinungen (1. Th. Berlin 1828.). v. Bielefeld: Institu-tions politiques (Haag 1760, 3 Bde.). Pfeiffer: Grundrifsder wahren und falschen Staatskunst (Berlin 1778, 2 Tille.).Willi. Jos. Behr: System der angewandten allgemeinenStaatslehre oder der Staatskunst (Frankfurt a. M. 1810,3 Tlile.).
b) S. L. B. de Puffendorff de jure naturae et gen-tium libri octo, cum integris commentariis Jo. Nicolai Her-tii et Joannis Barheyrac (Francof. et Lips. 1744. Tomi II.4.). Nicol. Henric. Gundling: jus naturae et gentium (Ila-lae 1728 et 1736.). J. Joh. Moser: Versuch des neuesteneuropäischen Völkerrechts in Friedens- und Kriegszeilen(10 Thle. in 12 B., Frankf. a. M. 1777.). De Vattel: Ledroit des gens (3 Bde. Paris 1820.). G. J. v. Martens: