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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
388
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ZS8 Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels.

mels ergründen wollen? Diese Kraft, durch welche die cm sichtotte, starre Masse belebt wird, sich selbst durch alle Stufen ihrerVerwandlungen fortbildet und auf ihre eigenen Elemente, die wirmit keinem Mikioscope mebr verfolgen können, so wie auf dieentferntesten Körper einwirkt, die auch kein Telefcop mehr erreicht,diese Kraft, diese Seele der ganzen Natur wird uns ewig ein Ge-heimnis bleiben und unser Auge wird nie den dickten Schleier durch-dringen, welchen die große Mutter aller Dinge vor die beidenäußersten, dunklen Kammeric ihrer Werkstätte gezogen hat, in de-ren einer sie die Entstehung, und in der andern den Untergang,in einer die Geburt und in der andern den Tod aller ihrer Ge-schöpfe bereitet.

Uns genüge es, diese Stufenfolgen zwischen jenen beidenäußersten Endpunkten des Lebens aller Wesen, der Erde und desHimmels, mit unseren eigenen Augen gesehen und uns von demunbestreitbaren Daseyn von Ereignissen, zu deren Evolutionen vieleJahrtausende, vielleicht Millionen von Jahren, nötbig waren, wäh-rend der kurzen Zeit unseres eigenen Lebens überzeugt zu haben.Von jenem ersten, formlosen, weit verbreiteten Urnebel, von jenemaltergrauen Cbaos, aus dem die Himmelskörper hervorgehen, habenwir beinahe alle auf einander folgenden Metamorphosen derselbengesehen, bis zur letzten und höchsten Stufe, bis zu dem eigentlichen,abgerundeten, nebellosen, im reinsten Lichte strahlenden Sterne,bis zu jenen wundervollen Gruppen, wo Tausende von diesen vol-lendeten Sternen in einem verhältnißmäßig engen, abgeschlossenenRäume sich in ewig ungestörter Harmonie um einander bewegen.Wir haben gesehen, wie aus jenem chaotischen Urnebel durch Zer-reißung, oder vielmehr durch Anziehung überwiegender Stellendesselben, gesonderte Tbeile entstehen, deren Gestalt zwar noch un-bestimmt, deren Licht aber schon kräftiger erscheint. Wenn in die-sen kleinen Nebeln, die man immer, ihrem Urchrunge gemäß, inganzen, großen Lagern beisammen findet, die Eondeusation ein-zelner Punkte und die Anziehung der benachbarten Nebelmasseweiter fortgeschritten ist, finden wir diese isolirten Nebel schon klei-ner, von ihren Nachbarn durch größere Zwischenräume getrennt