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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
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Sterngruppe» und Nebelniassen des Himmels. 387

Stern in der Karlseiche. Lacaille hat ihn entdeckt und erst inunseren Tagen hat Dunlop in den Ill-unsaot. für 1827 eineBeschreibung und Zeichnung desselben gegeben. Von der letztensieht man eine verkleinerte Darstellung in der Figur am Endedieses Theiles.

§. 2SL. (Entstehung und Ausbildung dieser Himmelskörper.)Es wird uns wohl immer unmöglich seyn, die Entstehung und dieBestimmung dieser wundervollen Körper des Himmels zu ergrün-den. Aber man kann sich, schon bei dem ersten Anblicke derselben,der Vermuthung kaum entziehen, daß sie auf verschiedenen Stufenihres Wachsthums und ihrer Ausbildung stehen. Und wie einaufmerksamer Beobachter, wenn er einen Garten betritt, in wel-chem er Tausende von Pflanzen jeder Art und jeden Alters miteinem Blicke übersieht, wie er in diesen Abstufungen ihres Wachs-thumes selbst die allmählige Entwicklung dieser Pflanzen erkennt,ohne eben jede einzelne derselben von ihrer Entstehung bis zu ih-rem Untergange mühsam verfolgt zu haben, eben so werden auchwir, wenn wir den endlosen Garten des Himmels und die unzäh-ligen Gewächse desselben in den verschiedenen Graden ihrer Ent-wickelung erblicken, aus eben diesen Mannigfaltigkeiten selbst unsein Bild von dem allmähligen Wachöthume dieser Körper ent-werfen können. Denn auch dieses Sternenheer ist doch wohl ebenso wenig, wie jener Garten und wie alle Werke der Natur, ur-plötzlich in derselben Gestalt entstanden, in welcher wir es jetzt voruns sehen. Diese Himmelskörper bedürfen vielleicht Millionenvon Jahren, um sich zu einer bestimmten und geregelten Formauszubilden> aber sie sind demungeachtet nicht weniger Kinderder Zeit, nnd was in ihr entstanden ist muß auch ihr Geprägetragen, muß der allmähligen Entwickelung, und selbst wenn diesevollendet und ihre Bestimmung erfüllt ist, dem Untergange unter-worfen seyn.

Auf welche Weise diese Entwickelung vor sich geht, und durchwelche Kraft sie bewirkt wird wir wissen es nicht von den Kör-per» unserer Erde, die uns zunächst umgeben, wir wissen es vonuns selbst nicht wie sollten wir es von jenen so weit entfern-ten und uns in allen Beziehungen so fremde» Körpern des Him-

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