Druckschrift 
2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Kapitel X.

Die Monde der drei äußersten Planeten.

§. 145. ( Die vier Monde Jupiters.) Der Planet Jupiterist, wie bereits oben (I. S. 180 und 556) gesagt wurde, vonvier Monden umgeben. Da die Neigungen ihrer Bahnen gegendie ihres Hauptplaneten sämmtlich zwischen zwei und drei Gradenenthalten sind, so erscheinen sie uns immer sehr nahe in einergeraden Linie aufgestellt, deren Richtung durch den MittelpunktJupiters geht. Schon mittelmäßige Fernrohre sind hinreichend,sie zu erkennen.

Die mittleren Entfernungen und Umlaufszeiten, so wie dieGrößen dieser vier Monde, sind bereits oben (I. S. 556) angegebenworden. Aus den dort mitgetheilten Angaben folgt, daß ihre

Durchmesser, von dem, dem Planeten nächsten anzufangen, ^->

1t 1

und des Durchmessers von Jupiter sind, daß also der42, 24

zweite der kleinste und der dritte der größte ist. (In Beziehungauf diese ihre Durchmesser ist der erste und vierte nahe doppelt so<spAlt<;groß, als der Mond der Erde, der dritte hat einen nahe funfinalgrößeren Durchmesser als unser Mond und der zweite endlich istihm beinahe gleich.^

§. 144. (Wie sie von Jupiter gescheu erscheinen und umgekehrt.)

Von der Oberfläche Jupiters gesehen erscheine» sie, in derselben