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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
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§. 137. (Scheinbare Größe der Fixsterne.) Bei dem erstenAnblicke des Himmels bemerken wir schon eine große Verschieden-heil unter den Sternen, mit welchen er bedeckt ist. Einige unteribnen sind so hell und erscheinen uns so groß, daß wir sie gleichnach dem Untergange der Sonne erblicken, während andere,schwächere oder kleinere, erst später, wenn die Nacht mehr vor-geruckt ist, sichtbar werden, und andere, noch kleinere, selbst unterden günstigsten Umständen nur durch Fernröhre gesehen werdenkönnen.

Wir würden uns aber wohl sehr irren, wenn wir diese soauffallenden Abstufungen der Fixsterne ihrer wahren Größe, oderauch nur ihrer Entfernung von uns zuschreiben, d. h. wenn wirsagen wollten, daß diejenigen Sterne, welche uns als die größtenerscheinen, auch in der That, die größten sind oder daß siewenigstens näher bei uns stehen, als die anderen.

Es ist bereits oben ffl. Cap. V.) gesagt worden, daß wirüber diese Entfernung, also auch über die absolute Größe allerFixsterne so viel als nichts wiffen, und daß wir auch nicht eineneinzigen derselben kennen, von dem wir sagen könnten, daß er anGröße oder Entfernung unsere Sonne, auch nur i» runder Zahl,hundert- oder tausend- oder selbst Millionen-mal übertreffe. Auch