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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
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Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels. 389

und gegen ihren Mittelpunkt ein Helligkeit zunehmend. Hier Hutsich die Licktmasse des Ganzen bereits um eine Eentralstelle an-gehäuft, aber diese Stelle selbst ist nach Nebel, ausgebreitet undan ihren Gränzen unbestimmt. Wieder andere, die vielleicht Mil-lionen von Jabren in ihrer Bildung jenen anderen voraus geeiltsind, haben sich schon zu einer nahe kugelförmigen Gestalt abge-rundet und ibr mehr verdichteter, daher kleinerer und hellerer Mit-telpunkt nähert sich bereits dem eigentlichen Sternenlichte, aberdieser Kern ist mit einer dichten Atmosphäre umgeben, die bis-her noch nickt von jenem Eentralpunkte aufgenommen und ab-sorbirt werde» konnte. In jenem anderen siebt man zwei undselbst mehrere solcher vorherrschenden Stellen, welcke sich das Gleich-gewicht halten, welche die sie umgebende Nebelmasse unter sichtheilen, oder auch einander selbst aufzehren werden. Hier sindzwei dieser im Kampfe begriffenen Streiter noch durch ein Nebel-band mit einander verbunden, durch welches, wie durch einen Ka-nal, der Schwächere in den mächtige» Gegner hinüber zu stießenscheint; dort ist jener bereits vernichtet, aber dieser trägt noch dieSpuren seines langen Kampfes und zieht den noch nicht völligaufgezehrten Nebel in der Gestalt eines Schweifes, eines Fächersoder einer Spindel nach sich und kurz, überall bemerken wirbei jenen Himmelskörpern, wie bei denen aus unserer Erde, dasPrincip der Anziehung und ihre beiden Folgen, die Verdichtungund Abrundnng, diese beiden immer wiederkehrenden Erscheinun-gen der ganzen Natur, die vereinigende und die form ge-be »de Kraft, die im Kleinen, wie im Großen, durch deu ganzenendlosen Weltraum zu herrschen scheint. Wie durch Verdichtungans der Regenwolke der Wassertropfen entsteht, und wie er,daS Gleichgewicht seiner Theile herzustellen, sich abzurunden strebt,eben so und wahrscheinlich durch dieselbe Kraft getrieben, hat sichauch unsere Erde, eben so die Sonne mit ihren Planeten, undeben so auch jenes zahllose Heer von Sonnen gebildet und abge-rundet: jene in einer Sekunde und'diese in Millionen von Jah-ren. So entsteht der Thun, der auf dem Blumenblatte perlt,und eben so entstand unsere Milchstraße und alle die anderenunzähligen Milchstraßen, die nur als Nebelfleck oder Stern-