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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
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Kapitel kl.

M c r k u r.

§. 39. (Entfernring,- llmlaufszeit u. f. dieses Planeten.) llnteralle» Planeten ist Merkur der nächste an der Sanne, linkereFernrohre zeigen uns daher van ihm wenig mehr, als daß errund ist, und, wenn diese Fernrohre sehr gnt sind, daß er Phasen,d. b. eden solche Lichtabwechslungen, wie unser Mono, hat. Erist nämlich zu klein, meistens zn weit von uns entfernt, undhält sich endlich zn sehr in dem starken Lichte der Sonne auf,als daß wir hoffen könnten, ihn bald genauer kennen zu lernen.Das Meiste von dem, was wir von seiner physischen Beschaffenheitwissen, verdanken wir dem unvergeßlichen Schröter in Lilienthal,der ihn mit seinen starken Spiegelteleskope» ans das eifrigste ver-folgte. (M. s. dessen hermographische Fragmente im lllten Bandeder Beiträge zu den neuesten astr. Entdeckungen. Götting. t8Ng.)

Die mittlere Entfernung dieses Planeten von der Sonne,oder die Halde große Axe seiner Bahn beträgt 0,z,? Haldmefferder Erdbahn, oder 8,082,000 Vkrtl-nrn^n d. Meilen. Da aber dieseseine Bahn sehr elliptisch ist, so ist seine wahre Entfernung vonder Sonne sehr veränderlich. Im Perihelium steht er nur 7,ts!3,000,im Zlphelium (I.) aber 9,732,000 Meilen von der Sonne ab.Mit andern Worten, seine kleinste Entfernung von der Sonnebeträgt 66,z, seine mittlere 83,?, und seine größte 100,-, Sonnen-

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