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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
213
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Die Monde der drei äußersten Planeten. 21z

wie sie von der Erde gesehen werden, an dem Rande Jupitersselbst statt, und können daher zn dieser Zeit eben so wenig gesehenwerden, als die darauf folgenden Tage, wo diese Anstritte füruns sogar hinter der Scheibe Jupiters vor sich gehen. Noch späterwird man auch die Eintritte bei s nicht mehr sehe», da auch diese,von der Erde gesehen, sich hinter dem Planeten ereignen.

Vor der Opposition Jupiters also oder zu der Zeit, wo dieserPlanet Vormittags durch den Meridian geht, fällt der Schatten-kegel desselben für uns auf die westliche, nach der Opposition aberauf die östliche Seite, daher wir dort die Eintritte der Mondeauf der westlichen, hier aber die Austritte derselben auf der östlichenSeite Jupiters sehen, während uns dort die Austritte auf deröstlichen und hier die Eintritte auf der westlichen Seite unsichtbarsind, indem uns beide von der Scheibe des Planeten selbst ver-deckt werden. In der Mitte zwischen der Opposition und Con-junction aber, wo Jupiter am weitesten oder neunzig Grade vonder Sonne entfernt ist, und wo er daher um sechs Uhr Morgensoder Abends durch den Meridian geht, fällt sein Schatten aucham meisten gegen Ost oder West und dieser Schatten ist dort, wo diezwei äußersten Satelliten durch ihn gehen, von dem Planeten schon sofern, daß keine der beiden Seiten des Schattens für uns von derScheibe des Planeten bedeckt werden kann, daher wir also auchdann, von diesen beiden Satelliten, die Eintritte sowohl, als auchdie darauf folgenden Austritte, oder daß wir die Finsternisse der-selben in ihrer ganzen Dauer sehen können. Die zwei andernSatelliten aber stehen ihrem Hauptplaneten immer so nahe, daßman vor der Opposition bloß ihre Eintritte und nach der Oppo-sition bloß ibre Austritte siebt, daher auch die Finsternissedieser zwei nächsten Satelliten zu einer genauen Bestimmung dergeographischen Länge viel weniger geschickt sind, als die der beidenanderen.

§. 147. s Verfinsterungen Jupiters durch diese Monde.) Andersverhält sich die Sache, wenn der Satellit in seiner Bahn zu demPunkte e kömmt, wo er zwischen der Sonne und seinem PlanetenistZund wo^man ihn dann von der Erde als einen runden Fleckenüber die Scheibe dieses Planeten ziehen sieht, sobald er in die