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Der Mond.
selbst den Gefühllosesten, wenn er sein Auge einineil zu dein ge-stirnte» Hinnnel erhebt, durch die wunderbare Abwechslung seinerGestalt und durch sein Helles Licht an sich steht, das nicht nurdie Fixsterne, sondern selbst das Licht Jupiters und der Venusverdunkelt:
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Mögen nun die Astronomen selbst zusehen, wie sie sich ent-schuldigen können, wenn sie, gegen ihre Gewohnheit, das Reichder Wahrheit verlassend, in das Gebiet der Phantasie hinübertrete» und uns von den Leuten im Monde, an deren Existenz siewabrscheinlich selbst nicht glauben, so viele und so sonderbare Dingevorerzählen, daß ich beinahe Anstand nehmen muß, sie ihnenwieder nachzusagen.
Daß diese Leute, wenn sie überhaupt noch da sind, von unsselbst und allen, was wir ans unserer Erde sehen, nicht wenigverschieden sepn mögen, wird wohl Niemand bezweifeln wollen,der sich aus dem Vorhergehenden auch nur daran erinnerte, daßder Mond keine, wenigstens keine mit der unserer vergleichbarenAtmosphäre hat, und also auch kein Wasser haben kann, da daslepte, ohne jene, in kurzer Zeit verdünsten und nur mehr in lnft-sörnuger Gestalt existiren würde. Dieser Mangel an Lust undWasser, diese allgemeine Dürre, verbunden mit der Abwesenheitaller eigentlichen Jahreszeiten auf dem Monde, muß auf dasanimalische und vegetabilische Leben auf der Oberfläche diesesWellkörpers einen großen und so wesentlichen Einfluß äußer», daßes uns schwer fallen mag, die Folgen eines solchen Znstandes auchnur in seinen größeren Zügen einigermaßen getreu darzustellen.Vielleicht lebeil die Geschöpfe des Mondes, wie bei uns die Fi-sche, nur in den tiefsten Theilen der Oberfläche desselben, nur aufdem Boden i^er vielen Höhlen und Abgründe, wo die sonst so