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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Der Mond.

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Anschwellungen und wo sie stark genug war, auch eine Erup-tion, wodurch dann die Krater und Wallgedirge einstanden. Esscheint, daß zur Zeit jener Katastrophe der ganze Körper desMondes nicht mehr eine weiche, sondern mehr schon eine festeMasse gewesen, und daß wenigstens ein Theil dieser ausgeworfenenMasse in eine Art von Schmelzung übergegangen sey. Was der-gleichen Schmelzungen oder Verglasungen, wenn man so sagendarf, noch wahrscheinlicher macht, ist die gänzliche Unmöglichkeit,allen den seltsamen Farbenwechsel, der auf dem Monde statt hat,zu erklären, ohne wenigstens hie und da spiegelähnliche Flächenanzunehmen. Immer scheint das ganze mehr vulkanischen, alsneptunischen Ursprungs zu seyn, wofür der ganze Anblick deSMondes und selbst oie oben erwähnten Kegel in der Mitteder Ringgebirge sprechen, da sie wohl nichts anders sind,als neue Versuche jener inner» elastischen Kraft, noch mehrMasse auszuwerfen, wie man denn diese Kegel selbst in den gro-ßen Kratern, ganz so wie bei unseren Vulkanen, findet. Es istmöglich, es ist sogar sehr wahrscheinlich, daß dieser Himmelskör-per, dem es seht an Luft und Wasser fehlt, seit jener großen Re-volution nur mehr ein trockenes, nacktes Felsengerippe ist, aufwelchem vielleicht weder Vegetation, noch Leben, noch irgend eineBewegung, sondern nur ewige Ruhe und Grabesstille herrscht,und daß daher der Mond entweder sich selbst überlebt hat undnun als unbrauchbarer Schlacken aus der Reihe bewohnbarerWelten herausgetreten ist, oder daß er in einer Art von Verpup-pung seinem neue», bessern Leben, seiner Auferstehung entgegenschlummert.

§. 152. (Bewohner des Mondes.) Demungeachtet hat es,nicht bloß nnsern Dichtern, sondern auch mehreren Astronomengefallen, diese Wüste mit Bewohnern, ja sogar mit menschenähn-lichen Bewohnern zu bevölkern. Jenen wird man diese poetischeLiceuz nicht verargen dürfen, da dieser Himmelskörper der Ver-traute, um nicht zu sagen, der Freund von uns allen in jener,wohl den meisten meiner Leser schon entschwundenen Rosenzeit derJugend gewesen ist, in welcher die lebhaftere Einbildungskraft sichso leicht und gern m die höheren Regionen schwingt, und da er