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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
103
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VenuS.

die Construction der Planetentafel keine cmdere Sckwierigkeitmehr, als die Mühe deS Ealculs, die kein Astronom schelien darf.Allein wenn sie nun noch nicht genau bekannt, wenn eine, wennmehrere, wenn vielleicht alle diese Elemente noch etwas unrichtig,noch kleinen Fehlern unterworfen sind, so können dann auch guteBeobachtungen mit diesen Tafeln nicht übereinstimmen, und dieletzten müssen vor allen andern verbessert, d. h. die den Tafeln zuGrunde gelegten Elemente müssen vor allen andern corrigirtwerden, um jene gewünschte Harmonie zwischen ihnen und denBeobachtungen einmal erhalten zu können.

§. 76. (Allgemeines Verfahren zu diesem Zwecke.) Nun wärees wohl leicht, irgend eines dieser Elemente so zu ändern, daßdadurch diese Uebereinstimmung für eine Beobachtung erzeugtwird. Man dürfte nur z. B., was das einfachste wäre, die Epocheder Mittlern Bewegung (I. §. 116) dem gemäß etwas ändern,um die Tafel mit dieser Beobachtung in vollkommene Harmoniezu bringen. Allein wird dann auch sofort jede zweite, dritte undüberhaupt jede folgende gute Beobachtung durch die Tafeln dar-gestellt werden? Schwerlich, da jenes Verfahren voraussetzt,daß nur die Epoche der Tafeln fehlerhaft, jedes andere Elementaber vollkommen gut ist, eine Voraussetzung, zu der die Epochekein größeres Recht, als alle übrigen Elemente hat.

Man wird also im Allgemeinen alle Elemente für fehlerhaftansehen, und sie sonach alle auf einmal so verbessern müssen,daß dadurch nicht nur eine, sondern eine große Anzahl guter undweit von einander entfernter Beobachtungen vollkommen genaudargestellt werden. Aber wie soll man das anfangen? Man siehtohne meine Erinnerung, daß das Problem, das sich hier die Astro-nomen gegeben haben, kein leichtes ist. Und doch muß es auf-gelöst werden, weil man sonst gar nicht daran denken kau»,auch nur einmal gute Planetentafeln zu erhalten. Daß abersolche Tafeln, nicht bloß für die Wissenschaft, von sehr großemWerths sind, ist wohl für sich klar. Wenn z. B. unsere Monds-tafeln noch so fehlerhaft wären, wie sie es zu Zchcho's und selbstzu Newtons Zeiten waren, so würden wir das beste und vorzüg-lichste Mittel, die geographische Länge auf der hohen See zu