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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Die Sonne.

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farbne den kleinsten Raum einnimmt. Im Jahre 1802 aber be-merkte Wollaston zuerst in diesem Spectrum zwei ganz schwarzegerade Linien, die senkrecht ans die zwei längsten Seiren desRechtecks standen, nnd von welchen die eine in der grünen, nnddie andere in der blanen Farbe sich zeigte. Er verfolgte dieseEntdeckung nicht weiter, bis sie, mehrere Jahre später, vonFraunhofer, den, Wollastons Beobachtung unbekannt war,dahin erweitert wurde, daß er eine große Anzahl, beinahe 600,solcher schwarzen Streifen in dem Sonnenspectrum fand, die alleunter sich parallel und von verschiedener Dicke und Schwärze wa-ren. Man sieht die Linien, wenn man das Spectrum durch einFernrohr beobachtet, immer in denselben relativen Distanzen voneinander sowohl, als auch von den Kränzen der einzelnen Far-ben. Wenn z. B. drei schwarze Linien bemerkt werden, von welchendie beiden ersten doppelt so weit von einander abstehen, als diebeiden leyten, und von welchen die mittlere die größte ist, nndgenau in der Mitte der grünen Farbe liegt, so findet man allediese Verhältnisse bei jedem andern Spectrum wieder, welcher Artauch das Prisma von Glas, Krystall, Wasser u. dgl. seyn mag,dessen man sich zur Spaltung des Sonnenstrahls bediente. IhreAnzahl, die Ordnung ihrer Aufeinanderfolge, ihre Intensität istimmer dieselbe, wenn nur der Strahl entweder direct, oder auchindirect, z. B. durch Reflerion, von der Sonne kömmt. DasLicht des Monds, der Planeten, der Fixsterne, ferner das unseresLampen- oder Küchen-Feuers, oder das der eleclrischen Funkenzeigt zwar auch jene schwarzen parallelen Linien, aber in ganzanderer Ordnung und Verthsilung, so daß jedes Licht sein eige-nes System dieser Linien zu haben scheint. Das Licht des Siriusz. B. hat in der orangen nnd gelben Farbe gar keine schwarzenStreifen, dafür mehrere starke in der grünen und blanen, die dasSonnenspectrum nicht zeigt. Die Streifen in dem Lichte der Zwil-linge sind wieder von denen des Sirius verschieden u. s. w., sodaß vielleicht jeder Fixstern sein eigenes System hat. Da dieseLinien in dem Spectrnm eines jeden Orts immer eine feste, un-veränderliche Stelle einnehmen, so geben sie ein viel sichereresMittel, die Brechung der Lichtsirahlen und die einzelnen Farbenzu messen, als man früher hatte, wo man nur diese immer sehr