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Rthlr. Lgr. Pf.
Transport . . . ^00 13 10Um das Kapital auf 1,300 Nthlr. in Staats-Schuldscheincnzu erhöhen, schenkte der zeitige Collator des Stipcndii, Consisto-rialrath Cosmar, 1830 ein Kapital von 203 Rthlrn. Die Zin-sen sind zu einem oder zwei Stipendien siir Studircude, zunächstaus der Verwandtschast der Stiftcrin, bestimmt. Die Collationsteht den nächsten Verwandten der Stistcrin zu, wenn solche studirthaben und die Studien der Jugend zu beurtheilcn vermögen, undin Berlin wohnen; sind solche hier nicht wohnhast, den Professo-ren des Berlinischen Gymnasiums zum grauen Kloster.
13) Das Ranzensche Stipendium 31 — —
von dem Kaufmann Carl Ludwig Ranzen Hieselbst p. lest. v.
1770 publ. 1777 durch 1,000 Nthlr. Frd'or. gestiftet. Das Kapi-tal beträgt jetzt 1,273 Nthlr. Staats-Schuldschcine und 10 Nthlr.,die bei der Sparkasse belegt sind. Das Stipendium wird auf2 Jahre an einen bedürftigen Studirendcn von dem Magistrat ver-liehen.
10) Die Reichardtschen Stipendien:
Die verstorbene Demoiselle Elisabeth Sabine Reichardtlegirte p. test. von 1807 publ. 1828 ein Kapital von 8,000 Rthlrn.,von dessen Zinsen jährlich 4 studirende Theologen oder Juristenbürgerlichen Standes, welche von dem Berlinisch-Cöllnischcn,Friedrichs-Wcrderschen und Joachimsthalschcn Gymnasium zurUniversität abgehen und von dem Magistrat zu Berlin in Anse-hung des Fleißes, der Fähigkeit, der guten Aufführung und Be-dürftigkeit für die würdigsten gehalten werden, zu gleichen TheilenStipendien aus zwei Jahre erhalten sollen. Ein Stipendiat sollstets aus jedem dieser 3 Gymnasien gewählt werden.
In Betreff des vierten Stipendiaten steht es dem Magistratfrei, aus welchem von den drei Gymnasien er ihn wählen will(siehe Seite 283.).
Da oben bei den städtischen Gymnasien bereits 3 Portionenaufgeführt sind, so vermerken wir hier nur die Ite Portion für
das Joachimthalsche Gymnasium mit 80 — —
17 — 22) Die 0 Stipendien der Berliner Stadt-Commune
ä 30 Nthlr 300 — —
Nach dem von dem Magistrat bestätigten Beschluß der Stadt-verordneten-Versammlung vom 17. Februar 1823 wurde, umden Söhnen hiesiger ärmerer Einwohner das Studiren auf derhiesigen Universität zu erleichtern, ein Kapital von 0,000 Rthlrn.auS Communalfonds mit der Bestimmung ausgesetzt, daß von denZinsen 0 Stipendien ä 30 Nthlr. gestiftet, und wenn nicht jähr-lich 300 Nthlr. an Zinsen aufkommen sollten, das Fehlende ausder Kämmerei zugeschossen werden solle.
Die Stipendien werden an fleißige und wohlgesittete Studi-rende der hiesigen Universität, deren Eltern arm sind, und hier
I-atus . . . 030 13 1020°