34«
Mthlr. Sgr. Pf.
7'ranzgort . . . 254 7 08 Sgr., später reducirt auf 354 Rthlr. 4 Sgr. Es ist für armeStudirende, vornämlich aus des Stifters Verwandtschaft, bestimmtund wird von dem Senior der Lindcmannschcn Familie, demTuchmachermeister Daniel Friedrich Lindemann zu Magde-burg, und dem Magistrat zu Berlin gemeinschaftlich konferirt.
1V) Das Simonsche Stipendium 20 25 —
Der Bürger und Handelsmann Andreas Simon hiersclbst, ver-machte p. test. von 1090 ein Kapital von 1,500 Rthlrn. all piosusus. Von den jährlich auskommenden Zinsen von 90 Rthlrn.sollten 25 Rthlr. zu dem Stipcndio abgegeben werden. Das nachwardirtcm jetzigen Werth von der Landschaft zurückgezahlte Kapi-tal ist mit 1,900 Rthlrn. in Staats-Schnldscheinen belegt. DasStipendium wird vom Magistrat konferirt und ist für einen 8wä.tbeol. bestimmt. Verwandte des Stifters haben den Vorzug.
11) Das Nößlersche Stipendium 45 — —
ist aus Revenuen von ehemaligen Lehnen entstanden, welche den
KurfürstlichBrandenbnrgischenHofpredigcrn Hartwig und Nöß-ler von dem Landeshcrrn konferirt gewesen. Ersterer überließdas Stipendium dem Letzteren. Die Lehne wurden später für1,000 Fl. Pommersch oder 750 Rthlr. verkauft. Die Collationsteht dem Königlichen Schul - Collegio der Provinz Branden-burg zu.
12) Das Hackertsche Stipendium 19 13 4
gestiftet von Rosalie Maria Weberminen, vcrw. Hackcrt,
g. w8t. ü. ü. 24. Mai 1708, pwll. 3. November 1770. Die Stif-terin vermachte ein Kapital von 1,500 Rthlrn. »ü gios usus. Vonden jährlichen Zinsen von 90 Rthlrn. sollten 25 Rthlr. zu einemStipcndio abgegeben werden. Das Kapital beträgt jetzt 1,025Rthlr. Collator ist der Magistrat.
13) Das Bössclsche Stipendium 100 — —
>i. test. 1725 gestiftet von dem Stadtverordneten und Hospital-
Vorsteher Tobias Bossel. Das Kapital betrug ursprünglich2,000 Rthlr. Fried'or., jetzt 2,500 Rthlr. in StaatSschuldscheincn.
Das Stipendium ist für Studirende aus der Familie des Stif-ters, demnächst für solche aus der Stadt Acken im Magdebnrgi-schen, und wenn auch solche nicht vorhanden sind, für arme Stu-dirende aus Berlin bestimmt. Die Stipendiaten sollen in Hallestudiren und das Stipendium ein Jahr genießen. Collator istder Magistrat.
14) Das Kohlcsche Stipendium 00 — —
von Magdalene, Wittwe des Andreas Kohle, p. test. 1008
gestiftet durch ein Kapital von 1,000 Rthlrn., das bei der Kur-märkischen Städte-Kasse belegt war, und 1830 zum wardirtenWerth nach jetzigem Gelde mit 1,333 Rthlr. 10 Sgr. herausge-zahlt wurde.
I^atus ... 499 15 10