Nthlr. Sgr. Pf.ckraiisport ... 73 — —stattung armer Bürgertöchter und Waisen bestimmt. Das ur-sprüngliche Kapital sür beide Stipendien betrug 800 Nthlr. DasKapital des ersten, mit 300 Nthlr. bei der Kurmärkischen Städte-Kasse im Jahre 1004 belegt, ist 1830 zum wardirtcn Werth nachjetzigem Gelde mit 777 Nthlr. 23 Sgr. 4 Pf. zurückgezahlt, undin 730 Nthlr. Staats-Schuldscheinen belegt worden. Das Ka-pital des zweiten beträgt 300 Nthlr.
4) Das Johann Hofsmeistersche Stipendium beträgt
jetzt 10
Das ursprüngliche Kapital von 200 Rthlrn. in altem Gelde, seit1014 bei der Kurmärkischen Städte-Kasse belegt, ist nach jetzigemGelde mit 200 Nthlr. 20 Sgr. zurückgezahlt und in 230 Nthlr.Staats-Schuldscheinen belegt. Das Fundations-Jnstrument istnicht mehr vorhanden.
»— 7) Die drei von Distelmeyerschen Stipendien
ü 40 Nthlr 120
Der Kurfürstlich Brandenburgische Kanzler Christian v. Distel-meyer lcgirte am l. Januar 1010: 3000 Nthlr., deren Zinsenzu Stipendien verwendet werden sollten für drei Stndirende vomAdel aus den v. Distelmeyerschen und v. Lüderitzschcn Fami-lien, demnächst für Söhne Berliner Einwohner, vornämlich sol-cher, die im Dienste der Kirche und der Schule stehen und derlutherisch-augsbnrgischcn Confcssion zugethan sind, auch sür Söhneder Prediger zu Mahlsdorf und Rcdensleben. Die Stipendien sol-len auf drei Jahre und wenn sie gut angewandt worden, noch aufein, zwei oder drei Jahre verliehen werden. Das Kapital wirdvom Magistrat verwaltet, und von diesem auch das Iste und 2tcStipendium vergeben. Collator des dritten Stipendii ist derGraf Herrmann Rochus von Lynar zu Lübbenau alsv. Distelmeyerscher Descendent, welcher dem Magistrat vonder jedesmaligen Verleihung Anzeige macht.
8) Das von Schliebensche Stipendium 30 — —
legirt im Jahre 1033 von dem ehemaligen Schloßhauptmann Bal-thasar von Schlieben. Das Kapital betrug ursprünglich1,000 Nthlr., später nur 300 Nthlr., und ist aus den Akten nichtersichtlich, wodurch das Kapital sich so vermindert hat. Die beider Kurmärkischen Landschaft seit 1030 belegten 300 Nthlr. sindl83ö zum wardirten jetzigen Werth von 777 Rthlrn. 23 Sgr.
4 Pf. zurückgezahlt und in 730 Nthlr. Staats-Schuldscheinen be-legt. Das Stipendium konserirt stiftungsmäßig der Magistrat anSöhne von Geistlichen und armen Bürgern auf drei Jahre, undwenn sie sich wohl anlassen, noch ans ein Paar Jahre.
0) Das Lindemannsche Stipendium 21 7 0
gestiftet 1022 von Erdmuthe Lindemann, Ehefrau des Ge-
richts-Secretairs Caspar Miser, mit ursprünglich 708 Rthlrn.
b>Mus ... 234 7 0
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