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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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7) Eine technologische Sammlung, bestehend aus Hiittcnprodukten der MarkBrandenburg. Sie ist ein Geschenk des Königl. Ober-Bergamts aus dem Jahre 1825.

8) Eine kleine Sammlung technologischer Modelle. Auch diese Sammlungverdankt dem Wohlwollen der Aeltcsten der Kaufmannschaft ihr wcrthvollstes Stück,bestehend aus einem gangbaren Dampfmaschinen-Modell mit Sägewerk.

9) Eine ansehnliche Mineralien-Sammlung, sowohl für die Geognosie alsOryktognosic. Im Anfange angekauft, ist sie späterhin noch vermehrt worden.

Iii) Eine kleine Insekten-Sammlung, vorzugsweise Schmetterlinge enthaltend,wurde 1828 angekauft.

11) Eine kleine Sammlung von Präparaten aus der Zoologie.

12) Eine Sammlung vorzüglicher Vorlcgcblätter zum Zeichnen, worunterdie von der Königl. technischen Gewerbe-Deputation herausgegebenen Vorbilder fürFabrikanten und Handwerker unter Glas und Nahmen. Letztere sind ein Geschenkdes Königl. Ministeriums für Handel und Gewerbe.

13) Eine kleine Sammlung von Gipsmodellen für den Unterricht im Zeichnen,nach und nach angeschafft.

Ii) Eine Schulbibliothek zum Gebrauch für Lehrer und Schüler. Sie ist zumThcil aus Geschenken entstanden, zum Theil nach und nach durch Anschaffung vermehrt.

Wenn gleich diese Sammlungen bis setzt noch auf keine, nicht einmal relativeVollständigkeit Anspruch machen können, so erläutern sie doch den Unterricht auszweckdienliche Weise und werden fortdauernd vervollständigt.

Die äußere Organisation der Gewerbeschule, wie sie in dem Begründungs-plaue vom 18. August 1824 und durch spätere Anordnungen festgestellt worden, istim Allgemeinen mit der der städtischen Gymnasien übereinstimmend.

Die in die unterste Klasse der Gewerbeschule aufzunehmenden Schüler müssendiejenigen Vorkenntnisse besitzen, die zur Ausnahme eines Schülers in die Onartaeines Gymnasiums erfordert werden, und durch ein Zeugniß ihren bisherigen Fleißund ihr Wohlverhalten nachweisen.

Die Zahl der Schüler jeder Klasse ist auf 45 normirt, die Bestimmungen wegender Freischüler und des Schulgeld-Erlasses für die dritten Geschwister sind in gleicherWeise wie bei den städtischen Gymnasien getroffen. Außerdem haben die Aeltcstender hiesigen Kaufmannschaft 5 Freistellen für Söhne hülfsbedürstiger Mitglieder ihrerCorporation bei der Gewerbeschule fundirt, auch die Kosten hergegeben, um diesenFreischülern in einzelnen Lehrgegenständcn Privat- und Nachhülfe-Unterricht ertheilenzu lassen.

Die tägliche Unterrichtszeit und die Ferien sind dieselben, wie bei den Gymnasien.

Das Schulgeld beträgt für Söhne hiesiger Eltern, wenn letztere wenigstens zweiJahre zu den Communallasten beigetragen haben, vierteljährlich V Rthlr., in der erstenKlasse 9 Rthlr. Außerdem wird bei der Aufnahme ein Einschreibegeld von 3 Rthlrn.gezahlt, deren Hälfte zur Anschaffung von Prämien für fleißige Schüler bestimmt ist.

Jährlich zu Ostern wird eine öffentliche Prüfung der Schüler veranstaltet, zuwelcher der Direktor durch ein Programm, welches außer den Schulnachrichten einewissenschaftliche Abhandlung enthält, einladet.

Außer dieser öffentlichen Prüfung findet noch zu Michaelis eine Prüfung derSchüler in Gegenwart des Curatoriums der Anstalt Statt. Der Lcctionsplan derAnstalt wird jedesmal zu Ostern für das neue Schuljahr von dem Direktor entwor-fen und durch das Curatorium dem Königl. Schul-Collcgium zur Bestätigung vorge-legt. In gleicher Weise wird jährlich am Schluß des Jahres von dem Direktor