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lit. III. c. Bestimmte )ährliche Beiträge. Der größte Theil dieserSumme sbeinahe 8,000 Rthlr.) entsteht aus den strirten Beiträgen der Mitgliederunsers Negentcnhauses.
/Vä Dt. III. ä. Zufällige Geschenke, auch Vermächtnisse, welche nichtals Kapital konservirt bleiben sollen. In den Jahren 1829, 1830 und 1838 erschei-nen die Einnahmen unter diesem Titel bedeutend höher, als in den übrigen Jahre».
Unter den Einnahmen pro 1829 befinden sich nämlich folgende bedeutendere Gaben:
1) Geschenk Sr. Majestät des Hochscligen Königs zu Brennmaterialien 3,90V Rthlr.
2) Geschenk Allerhöchstdcfsclben bei der Vermählung des Prinzen Wil-helm Königl. Hoheit 3,000 ,
3) Geschenk Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Auguste von Sach-sen-Weimar 300 -
1) Geschenk Ihrer Majestät der Kaiserin von Rußland 3,000
3) Geschenk des Prinzen Friedrich der Niederlande Königl. Hoheit . 130
welche Geschenke zusammengefaßt allein schon eine Summe ergeben von 9,030 Rthlr.
Im Jahre 1830 gab der strenge und anhaltende Winter 18^ Veranlassung zubedeutenden Gaben der Milde. Es flössen:
1) Aus der von den Geistlichen veranstalteten Kollekte zu Wintcr-Unstützungen zur
Haupt-Armenkasse 3,000 Rthlr.
2) Die Armen-Kommissionen selbst hatten zu gleichem Zwecke in ihrenBezirken Kollekten veranstaltet. Was auf diese Weise überhauptcingckommen, ist, da es von den Kommissionen sofort verthcilt wor-den, nicht durch die Bücher der Haupt-Armenkasse gegangen, son-dern nur dasjenige, was in den von wohlhabenderen Einwohnernbewohnten Armen-Bezirken nach der Vcrthcilung übrig gebliebenund demnächst den ärmeren Bezirken überwiesen worden ist. Es
beträgt dies l,900 -
3) Durch ein Concert im Königlichen Schauspiclhanse gingen ein . . 1,100
4) Durch Concerte an andern öffentlichen Orten 300
3) Se. Majestät der Hochsclige König überwies im Oktober 1830, in
Folge der Vermählung des Prinzen Albrccht Königl. Hoheit, die
Summe von 0,730
0) Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin Albrecht schenkte 1,000
Durch den außergewöhnlichen Zugang dieser 11,230 Rthlr.
erklärt es sich, daß die Summe der Geschenke in dem gedachten Jahre bis auf20,317 Rthlr. 18 Sgr. 7 Pf. gestiegen ist.
Im Jahre 1838 war es zum großen Theil die Anwesenheit mehrerer fremderHerrschaften, welche Geschenke für die Armen spendeten, wodurch die Einnahme unterdiesem Titel so bedeutend war. Wir erwähnen hier nur Ihrer Majestät der Kaise-rin von Rußland, welche 1,000 Stück Dukaten, und Sr. Kaiserlichen Hoheit desGroßfürsten Thronfolgers von Rußland, welcher 2,300 Rthlr. schenkte. Aber auch derin diesem Jahre wiederum eingetretene harte Winter bewirkte eine erhöhete Einnahme,denn nicht nur Se. Majestät der Hochseligc König spendete 2,000 Rthlr., sondern auchdurch mehrere, zum Besten der Armen gegebene Concerte, wurden nicht unbedeutendeSummen erworben.