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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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Nr. 22. bis 27. incl- am 29. Dezember 1835, gegen eine Entschädigung von 1,153 Rthlrn.15 Sgr. für ein darauf erbautes Remiscngebäude, als freies Eigcnthum zurück, undgewährte derselbe damals einen Pachtertrag von 1,250 Rthlrn.

Von diesen Holzplätzcn sind die beiden Plätze Nr. 20. und 27., enthaltend 137 ^ R.,der Gaö-Erleuchtungs-Compagnie im Jahre 1837 für 23,137 Nthlr. 19 Sgr. 2 Pf.verkauft.

Nachdem im Jahre 1839 beschlossen wurde, die Holzmarktstraße durch Zurückstel-lung der Zäune, also durch Beschränkung der Holzplätzc, zu erweitern, und an derSpree eine Schälnng von Holz anzufertigen, enthalten die Plätze Nr. 22. 22 a. 23.21. und 25. zusammen 3 M- 92 ilfR., und sind bis zum Jahre 1813 für überhaupt1,202 Rthlr. 10 Sgr. vcrzeitpachtet.

!>. Der Holzplatz in der HolzmarktstraßeNr. 31. und 32., enthaltend 235^ ^>R.,ist bis zum 1- April 1812 für 300 Rthlr. vcrzeitpachtet.

c. Die Holzplätze am Stralancr-Platz von Nr. 28. bis 31., mit dem Spritzen-und Wärtcrhause auf Nr. 30.

Diese Plätze traten bis zum Jahre 1822, bis zu der gepflasterten Straße an derReihe der daselbst belegenen Hänser Nr. 1. bis 27. incl. vor, so daß der jetzt mit Lin-den bepflanzte Platz dazu gehörte, und bildeten einen großen Holzplatz von 3,302 fZ R-,der in 2 Theile gctheilt, unter dem Namen 2ter und 3ter Holzplatz bekannt war.

Diese beiden Holzplätze waren vor der Einführung des freien Holzhandels in denJahren 1715 bis 1781 jährlich für 200 Rthlr. bis 285 Nthlr. 7Z Sgr., und später,bis zum Jahre 1810, an das Königl. Holzhandlungö-Institut jährlich für 705 Rthlr.verpachtet.

Nachdem im Jahre 1810 das Holzhandlungs-Institut aufgehoben und die Plätzeder Commune zur freien Benutzung zurückgegeben waren, wurden sie modo licitmionisfür den Zeitraum vom 1. April 1810 bis 1. April 1822 jährlich für 1,500 Rthlr.verpachtet.

Auf den Vorschlag der Forst- und Oeconomie-Deputation wurde im Jahre 1822ein sehr bedeutender Theil dieser Holzplätze zum jetzigen mit Linden bepflanzten Stra-lauer-Platz, zur Verlängerung der Frucht- und Koppens-Straße, und zur Aufstellungvon Bau-Materialien für Stättegeld, hergegeben.

Die beiden zu Holzplätzen verbliebenen Theile wurden in 7 einzelne Plätze ver-thcilt, von welchen 3 Plätze, sad Nr. 28. 29. und 3V., zwischen dem KalkscheunenplatzcNr. 27. und der verlängerten Koppensstraßc, und 1 Plätze zwischen der Koppcns- undFruchtstraße belegen sind.

Die 3 Plätze Nr. 28. bis 30. enthalten jetzt 3 Vi. 117 lZ>R-, sind bis zum Jahre1810 jährlich für 798 Nthlr. vcrzeitpachtet gewesen, und ist im Jahre 1810 zur Aus-führung der neuen Straße, die vom Stralauer-Platz über die Schillingsbrücke nachder Cöpnicker Straße führt, und zum Brückenwärter-Etablissement der erforderlicheRaum, enthaltend 122 fZR., unentgeldlich hergegeben, wodurch der jährliche Ertragsich um 108 Rthlr. 2 Sgr. verringert hat, und seit 1. April 1810 nur 029 Rthlr.28 Sgr. Pacht einkommt.

Von den 1 Plätzen zwischen der Koppcns- und Fruchtftraße sud Nr. 31. 32. 33.und 31., wurde der erste Platz Nr. 32., enthaltend 322 R., zur Aufstellung der Holz-vorräthe für die städtischen Nathhäuscr :c. benutzt, und im Jahre 1821 daraus einSpritzen- und Wärterhaus von 2 Etagen Höhe für 2,520 Nthlr. erbaut, dessen 2te Etagezu Dienstwohnungen für die Holzwärter und den Stadt-Bauschreibcr eingerichtet ist.