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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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4.Ü 18. Der Kricnsce, zur Pfarre in Rüdersdorf gehörig, war uns zumBetriebe des Kalkbruchö im Krienbcrge nöthig, weil die Commune denselben thcilszum Verstürzcn des Abraums gebrauchte, thcils aber nur durch ihn eine Wafscr-Com-munication nach Berlin gewinnen konnte. Auch ward es nur durch die Heruntcr-legung des Wasserstandes in demselben möglich, den Kricnberg mit größerem Vor-thcile zu nutzen.

Derselbe ist am 29. September 1827 vom vormaligen Stadtverordneten Schulzejährlich für 30 Nthlr. in Erbpacht genommen, und dieser Erbpachtsvcrtrag der Com-mune am 17. Mai 1829 cedirt. Die Fischerei auf dem Kricnsee trägt jährlich 9 Nthlr.Pacht, und zwar für den Antheil der Pfarre 0 Rthlr. und des Gutes Altcnhoff 3 Rthlr.

4.1 19. Das beim Verkaufe vom Rittcrgute Tasdorf rcscrvirte Wiesenterrain,neben dem neuen Kanal, enthält eine Fläche von 12 Morgen und ist nicht blos Trö-delwcg, sondern auch zur dermalcinstigen Erweiterung des Fließes und des Kanals,und zu einer Abladestelle neben dem letztem reservirt, und gewährt jetzt einen Ertragvon 8 Rthlrn.

kl. Von den im Teltowschcn Kreise belegenen Etablissements und

Grundstücken.

Dazu gehören:

». Treptow;

K. die Lohmühlcn am Schaafgrabcn;

c. das Wildau- und Christophsche Grundstück;

1. die Rohrbecksche Plantage;

o. die Ochsenbncht;

k. das Hausenfeldersche Grundstück;

x. das Gubelersche Grundstück;

l>. bis s. mehrere Erbzins-Grundstiicke;

t. die in der Nähe bei Berlin belegenen Ländcreicn und Wiesen.

41 u. Treptow besteht jetzt aus dem Gasthaus-Grundstück, der Stadt gehö-rig, und aus 0 Erbpachts- und Colonisten-Etablifsemcuts. Zum Gasthaus-Grundstückgehören: das große Wohnhaus, das daneben befindliche Stall- und Wirthschaftsge-bäude, so wie die vis ä vis belegenen Stall- und Wirthschaftsgcbäude, und außerdem2 M. 143 IZR. Land, 10 M. 134 jZR. Wiese und 3 M. 80 jZR. Garten, sowiedie Benutzung der auf Kosten der Stadt angeschafften Fähre und einer Gondel.

Das Grundstück, mit Ausschluß einer Gärtncrwohnung und mit der Verpflich-tung, gegen Entschädigung eine Stube zu einem Aufenthalte für Deputirte in Ge-schäften verlangen zu können, ist verpachtet, und wird dafür jetzt nur eine Zcitpachtvon jährlich 400 Rthlrn. gezahlt.

Das jetzige Gasthausgebäude und ein Stall find in den Jahren 1821 und 1822,und die gegenüber belegene Stallremise und Wirthschaftsgcbäude in den Jahren 1820und 1827 erbaut, und gewährte das Grundstück in den Jahren 1822 bis 1827 einenErtrag von 1,000 Rthlrn. und nach dem Jahre 1828 1,100 Rthlrn.

Wenn der Weg dorthin nach dem vorliegenden Plane erhöht und gefestigt wird,ist wieder auf einen höhern Ertrag zu rechnen.

Vor dem Jahre t822 bildete Treptow ein Vorwerk, in Verbindung mit einemGasthause, und war daselbst auch eine Forstbcamten-Wohnung vorhanden. Die beiden