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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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Wohngebäude, von welchen das eine 2 Etagen hoch, aus Fachwerk, das zweite 1 Etagehoch, thcils massiv, thcils aus ausgemauertem Fachwcrk erbaut waren, standen ungefährauf derselben Stelle, wo das jetzige Gasthofsgebäude steht. Die Scheune und dieStälle standen auf dem jetzigen mit Linden bepflanzten Vorplatz an der Spree, dergroßentheils den Wirthschaftshof mit den erforderlichen Düngergruben bildete. Zwi-schen diesem Wirthschaftshofe und den Gebäuden war der Weg nach den hinter Trep-tow belegenen Colonistcnstellen, der in den Jahren 1821 und 1822 nach der jetzigenStelle verlegt und von der Colonie aus, in gerader Linie, nach dem Neuen Krugeverlängert wurde.

Das Vorwerk, außer de» Gebäuden und dem Wciderccht in der Heide, aus 102Morgen Land und Wiesen bestehend, war seit 1770 dem damaligen ersten Forstbcam-tcn, der außer der Benutzung von 74 M. 144 jZR. an Land und Wiesen, und außerden nicht unbedeutenden Emolumenten, nur ein Gehalt von 70 Rthlrn. und 28 Rthlrn.Wohnungsgeldcr bezog, zur Verbesserung seines Einkommens all üies vitae für 105Rthlr. jährliche Pacht überlassen. Derselbe erbaute das 1 Etage hohe Gebäude aufseine Kosten und führte eben so noch einige andere Baulichkeiten aus.

Die sämmtlichen Gebäude, und besonders die der Commune gehörigen, warenim Jahre 1817 von so schlechter Beschaffenheit, daß sie großentheils hätten neu ge-baut werden müssen. Von dem Gesichtspunkte ausgehend, daß man die Erbauungund Unterhaltung der zum Vorwerke gehörigen Wirtschaftsgebäude ersparen wolle,daß in der Nähe Berlins sich Länder und Wiesen auch ohne Gebäude verpachten las-sen, und es vorteilhaft sei, den ersten Forstbeamten, der 49 Jahre im Dienste war,von seinem Dienste zu entfernen und nur einen Forstbeamten anzustellen, gaben dieVeranlassung, sich mit dem ersten Forstbeamtcn schon im Jahre 1818 dahin zu arran-giren, daß man ihn pensionirte und für seine Ansprüche ans die bewirkten Bauten rc.mit einer Summe von 750 Rthlrn. entschädigte.

Hiernächst wurden nun dem alleinigen Förster, der früher als zweiter Forstbe-dienter 20 M. 28 iZR. genutzt hatte, mit der Wohnung hinter Rixdorf, 51 M. 135 s^R-an Ländcreicn und Wiesen, und ein Weiderecht auf 12 Kühe überlassen, 18 M-109 ssW. dem Gasthofe zugelegt, und die übrigen Ländereicn, enthaltend 103^ M-,parcellirt und verzcitpachtet, durch welches Arrangement die bedeutenden Baukostenerspart und dagegen die Einnahmen der Kämmerei bedeutend vermehrt wurden. DieseVermehrung war nur auf 293 Nthlr. veranschlagt, beträgt jedoch nach dem Resultateder Verpachtung jetzt mehr als das Doppelte der veranschlagten Summe. Zu gleicherZeit wurde beschlossen, zum Vergnügen der Einwohner, das vorbemcrkte neue Gast-Hvfö-Grundstiick zu erbauen, und die dortige Gegend durch Baum- und Park-Anlagenzu verschönern.

Nach den Akten ergiebt sich, daß Treptow sin der frühesten Zeit auch Trepkaugenannt) vor dem Jahre 1707 nicht bebaut war und der Geheime Kammcrrath Bar-tholin) dafür 18 Rthlr. jährlich Pacht zahlte, daß in den Jahren 1711 bis 1712 dasGrundstück nur 8-r Scheffel Aussaat gewährt hat, und nach und nach von Zeit zu Zeitdie Größe der Ländcrcien (unbedenklich vom Heidercvier entnommen) sich vermehrtund die höchste Pacht dafür im Jahre 1770, 196 Rthlr. betragen hat.

Durch die Anlage von Treptow ist hiernach die erste Nutzung dieses Theils desSpreethals erfolgt, die jetzt nach erfolgter Separation der Heide gewiß sehr segens-reich vollendet wird, wenn die allgemein gewünschte Senkung des Wasserspiegels imLandwehrgraben zur Ausführung kommt.

Von den vorhandenen 0 Etablissements sind 3 Colonistcnstellen im Jahre 1779