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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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XXXVIII
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XXXVlll

Die höheren Stadtschulen entstanden erst im Jahre 1832; gegenwärtig sindderen 5 (incl. einer höhern Töchterschule) mit einer Schülerzahl von 1,355; dieälteste und blühendste ist die Königsstädtische mit 7 Klassen und 3l',3 Schülern.Die jüngste ist die höhere Töchterschule mit 9 Klassen und 248 Schülerinnen.Zum Bau der Häuser sür diese Schulen sind Seitens der Commune bis 184005,800 Rthlr. verwandt worden. Das Gebäude, in welchem sich die höhereTöchterschule befindet, ist hierunter nicht begriffen.

Der Communal-Armenschulen sind gegenwärtig:

12 mit 73 Klassen und 7,074 Kindern.

Außerdem besuchen 0,202 arme Kinder

Privatschulen für Rechnung der Commune und 450 - -

die Waisenhaus- und Arbeitshaus-Schule.

Zusammen 13,825 Kinder,welche für Rechnung der Commune Unterricht genießen.

Die Kosten dafür betrugen:im Jahre 1840 . . . 54,400 Rthlr.incl. Communalzuschuß

von 41,500 Rthlr.

1821 waren es nur1,200 Kinder mit einem

Kostenaufwande von . 3,000 Rthlr. und incl. 1,000 Rthlr. Communalzuschuß,also in 10 Jahrenmehr 12,025 Kinder

und 51,400 Rthlr. . . incl. 40,500 Rthlr. Communalzuschuß.

Auf den Bau der Armen-Schulhäuscr verwandte die Commune außerdemseit 1825 noch .... 70,025 Rthlr. bis 1830,

und 1840 11,022 -

zusammen bis 1840 .... 88,247 Rthlr.

Seit 1820 ist es zweckmäßig befunden worden, von den Armen-Kindern,da, wo es die Eltern erschwingen können, einen Beitrag zum Schulgelde zunehmen, weil man dafür hielt, wie sich denn solches auch bestätigte, daß dadurchdie Regelmäßigkeit des Schulbesuchs wesentlich gefördert werden würde, und weilauch in der That manche Eltern befähigt waren, einen, wenn auch nur geringen,Schulgeld-Beitrag zu leisten. Diese Einnahme betrug 1820: 340 Rthlr., undhob sich 1840 bis auf 8,402 Rthlr.

Mit einigen Communal-Armenschulcn sind Nachhülfeschulen für Fabrikkinderverbunden, die 1840 von 1,130 Kindern besucht wurden.