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Durch die Reorganisation des Städtischen Schulwesens, und besonders durchden Ucbergang des Armenschulwesens von der Armen-Direetion zur Schul-De-putation im Jahre 1838, haben die Geschäfte der Schül-Dcputation so bedeutendzugenommen, daß, während 1825 nur 87 Journal-Nummern waren, sich diese184V bis auf 8,30V vermehrten.
Die Parochial- und Privat-Schulen sind einer viel wirksameren Aufsichtunterworfen und in ihrer inneren Verfassung vielseitig verbessert worden.
Nach einer geregelten Klassificirung haben sie Schul-Vorstände erhalten,angemessene Lehrpläne sind ihnen vorgeschrieben worden, die Trennung der Ge-schlechter ist so viel als möglich bewirkt, und eine zweckmäßige Vertheilung derSchulen durch alle Stadttheile hat stattgefunden. Außerdem sind gute Lehrbücher,eine angemessene Schulordnung, Klassenbücher w. eingeführt und eine gründlicheKontrole der Hülfslehrer, hauptsächlich in Hinsicht ihrer bestandenen Prüfung,angeordnet.
1827 eristirtcn in Berlin überhaupt 198 Schul- und Erziehungs-Anstalten,von denen V7 unter unmittelbarer Aufsicht des Staats und 131 unter der Auf-sicht der Städtischen Behörden standen. Die Zahl der diese Anstalten besuchen-den Schüler war 20,444.
1840 bestanden 233 Schul- und Erziehungs-Anstaltcn, davon stehen 71 unterunmittelbarer Aufsicht des Staats und 102 unter Aufsicht der Städtischen Be-hörden. Die Zahl der diese Anstalten besuchenden Schüler ist 30,395, also in13 Jahren mehr 15,951.
1827 waren bei einer Einwohnerzahl von 251,000 .... 20,444 Schüler
1840 - - - - - - 332,000 .... 30,395zur vermehrten Bevölkerung berechnen sie sich nur ans 27,000 Schüler,
es sind aber rot. 30,400 -
also 9,400 Schüler mehr,
was von sehr vermehrtem Schulbesuch zeugt.
1837 waren schulpflichtige Kinder von 5 bis 14 Jahren, bei einer Einwohner-zahl von 311,000 . . 43,000. Es kam also auf etwa 7 Seelen ein schulpflich-tiges Kind, und da 1837 circa 12,500 Kinder für Rechnung der Commune dieSchule besuchten, so trifft dies auf 7 schulpflichtige Kinder etwa 2.
Im Jahre 1837 besuchten ungefähr 32,500 Kinder die öffentlichen Schulen;man würde jedoch unrichtig schließen, wollte man annehmen, daß hiernach dieDifferenz von 11,100 Kindern zu obigen 43,000 unterrichtölos geblieben wäre.Dies ist nicht der Fall; denn bei weitem die meisten Kinder kommen erstniit dem 6ten und 7ten Jahre zur Schule, und sehr viele genießen Privat-unterricht.