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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
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So betrug diese Vermehrung im Jahre

1838 allein .... 1,583

dagegen 1839 nur 1,14V

und die Vermehrung der Einwohnerzahl durch Zuzug betrug

1838 allein .... 4,991 und

1839 «,545.

Dies Ergebniß zeigt die außerordentliche und zunehmende Vermehrung derEinwohner Berlins durch Einwanderung, welche die Vermehrung durch denUeberschuß der Geburten durchschnittlich um das 5-bis «fache übersteigt. Haupt-sächlich besteht dieser Zuzug aus Gesinde, Handwerksleutcn und jungen Leuten,die hier ihre Bildung vollenden, großentheils aber auch aus armen Familien,die hier ein besseres Fortkommen zu finden hoffen.

II. Bürgerweftn.

Verhältnißmäßig, wie die Bevölkerung, hat auch die Zahl derjenigen Personenzugenommen, die das Bürgerrecht der Stadt gewannen.

Wir lassen daher alsbald einige Notizen hierüber und über die Zahl derbürgerlichen Gewerbetreibenden folgen.

Durchschnittlich waren in den Jahren 1828, 1829, 1830 13,054

stimmberechtigte Bürger vorhanden, 1839, 1840, 1841 waren es 18,? 14,

also mehr . . . 5,0K0.

Im Verhältniß zur angewachsenen Bevölkerung berechnet sich ihre Zahl nurauf 17,300; es sind also 1,414 mehr. Das Bürgerrecht (Beilage/4.) gewannenin den 11 Jahren von 1830 bis 1840 14,255 Personen, also durchschnittlichjährlich 1,29«. Am wenigsten waren es im Jahre 1831, nur 787, ein Beweis,wie wesentlich auch hier die Cholera-Kalamität einwirkte. Die höchste Zahl war1840, nämlich 2,0««.

Interessant und erfreulich ist die Erfahrung, daß und wie die Theilnahmeder Bürger an den Stadtverordneten-Wahlen zugenommen hat.

In den Jahren 18z» waren von 13,654 stimmberechtigten Bürgern in den

Wahlterminen anwesend: abwesend:

8,247 od. ? («0 pCt.), 5,407 od. (40 pCt.)

In den Jahren 18Z?- waren von 18,714:

12,953 od. -ssz (70 PCt.), 5,7«1 od. ^ (30 PCt.)

Mau kann hieraus wohl mit Recht auf eine größere Theilnahme an denStädtischen Angelegenheiten überhaupt, schließen.