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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Nachträge zu den iHon. Zoll. I.

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1192 Juni 7. Wirzburg. K. Heinrich VI. nimmt das Kloster Salem mitallen seinen Besitzungen in Schutz. Zeugen nach mehreren Bischöfen, den Her-zogen Konrad von Schwaben, Lupoid von Österreich und Bertold von Meran»Lomes Vri6srious äs Zolrs, Lomes Lnroburckus 6s II olrsndsr o-, GrasGebhard von Tolenstcin. Die Non. Zoll. l. Nro. 47 setzen diese Urkunde zum7 Juni unzweifelhaft unrichtig in das Jahr ll93. Stumpf a. a. O. II.S. 433 setzt dieselbe nach inliotio (X) nun. rsZ. (23) und imp. (2) in dasJahr 1192; ihm folgt auch von Weech a. a. O. S. 79 f. Das Wirt. Urkd.-Buch, welche dieselbe zwar auch zu 1193 setzt, sagt aber in Note 8 S. 293 wahr-scheinlich gehören alle Urkunden Heinrichs VI. mit Inäiotio X. und 1193 iu'sJahr 1192. Auch Toeche in s. Gesch. des K. Heinrichs VI. nimmt S. 657dieses Jahr an.

119S Sept. 16. Kaiserslautern. K. Heinrich VI. bestätigt dem Dom-kapitel zu Verona auf Bitten des Erzbischofs Wilhelm von Ravenna die Pri-vilegien, welche dasselbe von seinen Vorfahren insbesondere von seinem VaterFriedrich I. 1182 März 3 erhalten. Zeugen: oomss Lurtmannns <Zo Xiroli-bore, Lomes LiAslzsrtus 6s 1Vsr6a, oomes Albertus de Lxunlrsim, com eslkrldsrious äs II olisnlisre, Lomes Albertus 6s IVsrmAsrock. Stumpfa. a. O. III. S. 580.

1194 Mai 22. Chur. Urkunde des K. Heinrich VI. für das Kloster St.Lnccii in Chur. Unter den Zeugen nach Herzog Konrad von Schwaben undPhilipp, des Kaisers Bruder, werden genannt oomss Vriäsrious 6sZolrs und unmittelbar darauf »oomss llsrtoldus 6s Zolrs«*). So dasOriginal, welches sich im Archiv des genannten Klosters vorgefunden nachv. Mohr Urkd.-Sammlung zur Gesch. von Cur-Rätien. Bd. I. Nachträge zuNro. 163.

Beurteilung der ältesten Stammtafel des Gesamt-h a us es Z o l l e rn, wie solche Dr. A. F. Ried el in seiner Ab -Handlung: die Ahnherren desPrenßischen Königshausesbis gegen das Ende des 13. Jahrh., welche er am 16. Febr. 1854 in derKönigl. Akademie der Wissenschaften zu Verlin gelesen, aufgestellt, undseiner Geschichte des Preußischen Königshauses 1861 in dem Abschnitt I., ÄltereGeschichte der Grafen von Zollern S. 1—48 zu Grunde gelegt hat.

Riedel sagt eingangs der gedachten Abhandlung: Es liegt zwar in derNatur einer blos auf Urkunden, Denkmalen und dergleichen beruhenden For-schung, daß ihre Resultate leicht fragmentarisch bleiben, wie auch im vorlie-genden Falle der g e ne al o g i s ch e Z u s a m m e n h a n g der in den Ur-kunden einzeln vorkommenden Grafen von Zollern der alte st enZeit durch diese Untersuchungen noch nicht vollständig festgestelltwerden konnte. Glücklicher Weise hat jedoch diesem Mangel jetzt ein

*) Die Nou. Zoll. I. Nr. 54 haben Zolst und den Grafen Bertold nicht.

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