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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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den hohenstaufischen Brüder Friedrich und Konrad mit K. Lothar nochnicht erfolgt war, sich von letzterem ferne gehalten zu haben, denn erwird erst zwischen 1134 und 1137 mit seinen drei Brüdern auf derbekannten Dingstätte in der Umgebung Herzog Friedrichs II. genannt.So trifft man ihn auch, als Konrad, dessen Bruder, den deutschenKönigsthron eingenommen, wiederholt bei diesem, wie wir zu denJahren 1142 und 1143 bereits bei seinem Bruder gesehen, ohne diesenaber bei demselben im Sept. 1150 in Langenau bei Ulm. Sonst be-gegnet man unserem Burkard noch als Zeugen bei einer Schenkung andas Kloster Gengenbach in Baden im Jahr 1140, hiermit seinem BruderGottfried, dem Herrn von Zimmern, und in der Zeit von 1138bis 1152 bei einer Vergabung an Reichenau*). Nach 1150 wirdunseres Wissens Graf Burkard II. v. Z. nicht mehr genannt, underst mit den siebziger Jahren des angegebenen Jahrh. treten wiederGlieder des Menschen Hauptstammes auf, welche dein BruderpaarFriedrich II. und Burkard II. als Söhne anzureihen sind, wie sichaus der Begründung unserer Stammtafel ergibt. In der Zwischenzeit(1150—1170, 1171) sieht man das Haus Zollern nach außen vertretenerst durch den uns bereits bekannten jüngsten Bruder der soebengenannten zwei Zollergrafen des Namens Gottfried. Nachdemdieser 1134 neben seinem älteren Bruder Egiuo kurzweg als „vonZimmern", nach dem am Fuße des Zoller gelegenen Ort, wo erohne Zweifel seinen Sitz gehabt, 1134—1137 mit seinen drei äl-tern Brüdern zusammen genommen als Graf v. Zollern (s. oben),1140 mit seinem Bruder Burkard als Herr („clomiuus") v. Zim-mern aufgeführt wird (s. oben), tritt er 1153, 1156 und 1158als Graf von Zimmern, dazwischen hinein, 1155 aber alsGraf von Zollern in Urkunden auf**). Wie aus den in der

*) Nori. AoU. I. Nr. 23 zu 1150. Nr. 19 zu 1149; das VorkommenBurkards zwischen 1138—52 (Wirtemb, Urkd.-Buch II. S. 142) fehlt in denNon. Aoll. I. Siehe in unfern Nachträgen.

**) In einer v. Herzog Welf VI. zu Hagenau ausgestellten Urkde. SieheSchöpflin ^Isatin cliplomutioa. I. S. 238. Stalin II. S. 599. Dieses Vorkom-men Gottfrieds fehlt in den Non. Aoll. I. und bei R. Siehe unsere Nachträge.Die Urkunde des K.Friedrich v. 9. Febr. 1158 Dat. Ulm fehlt in allen bis jetzt ge-druckten Negesten z. Gesch. d. Gr. v. Zollern, soll übrigens gefälscht sein. S. dieNachträge. Die v. K. Friedrich I. 1155 Sept. 29 zu Peiting (Baierisches Land-gericht Schongau, westlich vom Starenberger See) für das Kloster Wessobrunn