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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
Entstehung
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dazu gehörige Schirmvogtei v. St. Märgen in den Händen derAhnen des Grafen Albert von Zollern-Hohenberg gewesen, daßman in Adelbert v. H., Ad. v. Z. und Ad. v. W. ein und die-selbe Person zu erkennen hat*). Adelbert von Zollern, derMitstifter des Klosters Alpirsbach, wird unter dem Titel Graf vonHaiger loch wiederholt in der ältesten Geschichte des KlostersAllerheiligen in Schaffhausen (Schweiz), welches von seinem „Vetter"Graf Burkard von Nellenburg gestiftet worden, genannt,wobei wir erfahren, daß er diesem — es geschah schon vor demMärz 1080 **) — seinen Teil an genanntein Ort gegen das bereitserwähnte Gut Herdern, ganz nahe bei Freiburg im Breisgau, ab-getreten, später auch seine Besitzungen bei O. u. U. Hallau (Kan-ton Sch.) um 120 Pfd. Heller an Burkard verkauft hat***).

Wenu wir in Vorstehendem ein Glied des Hauses Z. kennengelernt, welches seine Zeitgenossen uns unter drei verschiedenenTiteln — von Zollern, dem Namen von dessen Stammburg,von Haigerloch und Wieseneck, zwei weiteren Schlössern,welche sein Haus schon damals und noch viel später besessen, über-liefert haben, so darf uns dies nicht wundern, sind doch aus derältesten Geschichte auch anderer gräflichen Geschlechter ähnliche Bei-spiele bekannt)-). So werden am Ende des 11. Jahrh. drei gleich-zeitige dem Grafenhause Tübingen ungehörige Glieder nach ebenso vielen verschiedenen Burgen ausgeführt. Glieder des Geschlechtsder Grafen v. Berg (bei Ehingen a. d. Donau, ältester Stamm-name) nannten sich auch nach Wartstein (O. A. Münsingen) undSchelk!in gen, Angehörige des Grafenhauses Calw werden auchnach den Burgsitzen Vaihingen a. d. Enz, Ingersheim undLöwenstein, sogar nach Wolfsölden bei Marbach, einem allemnach unbedeutenden Schlosse aufgeführt. Markgraf Hermann II.

^) Wir werden übrigens in der ersten Beilage zu Abschn. IV. die Iden-tität A. v. W. mit N. v. Z. u. A. v. H. noch weiter begründen.

**) Folgt aus einer Urkunde von diesem Jahr und Tag. Siehe S. 16des Urkd.Buchs von genanntem Kloster. Hrsg. von Or. F. L. Bauman n,auch 1881 als erste Abteilung der Quellen zur Schweizer Geschichte erschienen.

»q-5) Siehe in dem obgenannten Urkd.Buch S. 126 im Güterbeschrieb desfraglichen Klosters.

f) Stalin, a. a. O. Bd. II.