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namen seines Geschlechts, welche sich in seinem Enkel bez. seinenUrenkeln noch weiter fort erbten. Siehe den Stammbaum. InErwägung von all' dem, das wir in Vorstehendem geltend gemacht,ist man offenbar berechtigt, den ersten Grafen von Zollern desNamens Friedrich (ff um 1120) dem 1061 gefallenen GrafenBurkard I. als einen Sohn anzureihen, welcher bei dem ge-waltsamen Tode seines Vaters in noch sehr zartem Alter stand,auf welche Weise auch die Stellvertretung des mehrerwähntenGrafen Rudolf zu erklären ist.
Schon mit dem Sohne des Grasen Burkard I. (ff 1061),sonnt dem Zweitältesten völlig beglaubigten Ahnherrn der Hohen-zollern unserer Tage tritt also der dem Urstamm derselben völligfremde Taufname Friedrich in deren Hause auf. Derselbewill nach dem Nebenbegriff des ahd. Stammworts „triäu" unddem auslautenden ahd. „riolU", welches ursprünglich auch mäch-tig bedeutete, sagen: mächtiger Friedensstifter und Schutzherr").Und noch heute ist Friedrich bez. die Verkleinerungs- (Kose-)formFritz der Lieblings-Name der Hohenzollern, war bei der schwäbi-schen nachmaligen fürstlichen Linie Hohenzollern im engeren Sinnevom 13. bis 15. Jahrh. so vorherrschend, daß in erstgenannterZeit wiederholt Vater und drei Söhne also hießen und mancher-hand zum Teil seltsanie Beinamen zu näherer Bezeichnung derPersönlichkeit nötig waren und der bloße Name Friedrich bez.Fritz eine Ausnahme machte, daher durch die Form Eitel-Friedrichoder Eitelfritz, d. i. nur Fr. bezeichnet wurde. Ganz neuerdingsist derselbe im Hause der königlichen und fürstlichen Hohenzollernwieder aufgefrischt worden^).
War, wie nach unsere» obigen Ausführungen nicht wohl zu bezwei-feln, unser Friedrich I. (von 1098 bis circa 1120) der SohnBurkardsl.(ff 1061), so muß nach vielen analogen Fallen^) des letzteren Ge-mahlin einem Geschlechte angehört haben, in welchem gedachter, demUrstamm und Hause der Zollern bis daher ganz fremder Name hei-misch war, oder Burkards Schwiegervater muß wenigstens so ge-
Siehe im ersten Teil S. 42.
So erhielten u. a. König Karl von Rumänien und ein Urenkel desKaisers Wilhelm I. den Namen Eitelfriedrich.
"**) SiHg im ersten Teil S. 272 die Anm. SS.