Druckschrift 
Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
Entstehung
Seite
30
Einzelbild herunterladen
 

30

riuur*), wenn es so hieß, über die Lilva ^ronnia^) hinschaute, dann imrömischen Sold ein Centurio, dem der Gluthauch parthischer Wüstendie Knochen gesengt, dem nun aber germanischer Wintersturm denHelmbusch zauste. Dann kam der Tag, wo die alamannische Brand-fackel in die Blockhäuser fuhr, während die letzte Cohorte aus denMauern von Lamolooovim (Rotenburg) zog, um den Rhein zu ge-winnen. Und jetzt stehst du droben aus dem Ballone des säulen-getragenen Fürstensaals und von drunten knallen die Zündnadel-büchsen der preußischen Rekruten herauf, die leichte Rauchwolkefliegt von der Mündung und verfliegt in die Lüfte, so leicht, sovergänglich wie Macht und Herrlichkeit der Erde. Nur eins istgeblieben, den Kelten, den Römern und Germanen gemeinsam:Steige hinab die Treppe vom Fürstensaal, hinüber durch den Hofund hinein in die gemauerte Rotunde, wo eine freundliche Kellnerindir den edlen Gerstensaft kredenzt. Lsrsvisia, ein edler, echterkeltischer Klang, den die latinischen Regimenter gewiß nicht ohneGebrauchsanweisung von den Galliern übernommen haben; er giltauch heute noch dort oben, galt wenigstens als wir das letzte Malin der Rotunde saßen."

5) Anspielung auf die Ansicht, der Name Zollersn) komme von dem kelti-schen Nul, Not sBerg) her, wobei sich Bacmeister die Freiheit nimmt, voraus-zusetzen, es habe einst dort ein keltischer Fürst seinen Sitz gehabt.

Der Schwarzwald, sonst Hsroz-nis,.