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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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rande in Stufen zum rechten Neckarufer hinabsenkt und jenseitsdesselben ebenso, mitunter auch in ausgedehnten wellenförmigenEbenen zu den östlichen Vorbergen des Schwarzwalds ansteigt. DerZollerberg erhebt sich eine schwache Stunde genau südlich von derStadt Hechingen in einer Höhe von rund 860 Meter über demMeere und etwa 280 über der nächst vorliegenden, im Ganzenebenen Landschaft, war aber wie aus den ungeheuren Massen vonTrümmergestein zu schließen, in Urzeiten höher als jetzt. Dabeilies, wie solches auch an vielen anderen Stellen im zerklüftetenFelsgestein der schwäbischen Alb der Fall, in der Nähe, östlich derStelle, da von jeher und heute noch die allerdings vielfach umge-baute St. Michaels-Kapelle steht, eine mehrere hundert Fuß tiefe,ziemlich breite Felsspalte quer, von Norden nach Süden durch denganzen Zollerberg, welche sich beim Wiederaufbau der Burg baldnach der Mitte des 15. Jahrh. ausgemauert vorfand*). Derselbehat die Gestalt eines gewaltigen Pyramidenrumpfes von sehr breiterBasis, welche teilweise terrassenförmige, langgestreckte Vorberge bildet.Die Platte, in welche derselbe ausläuft, ist von Westen nach Ostenetwa 220 Schritt lang, mißt an seiner größten Breite von Nordennach Süden 120, und senkt sich heute noch ostwärts so bedeutend,daß der schmälere westliche Teil jetzt noch 70 Fuß höher liegt alsder östliche. Daher erscheint der Berg von Westen aus wie einKegelrumpf, von Süden und Norden aber als ein von Westen nachOsten sich senkender hoher Bergrücken. Im Übrigen ist der Zolleröstlich, westlich und südlich von Thaleinschnitten mehrerer zur Starzclgehörigen Flüßchen umgeben, insbesondere auch von dem dahinteraufsteigenden Hauptzug (Nordwestabfall) der Alb und den von dem-selben auslaufenden Vorbergen durch ein tiefes, nicht sehr schmalesThal völlig getrennt. Jenseits desselben ragt auf demselben das„Zell er Hörnle", ein Bergkegel, welcher 170 Fuß höher ist,als der Zoller, daher nach Süden eine weite Aussicht gewährt.Da aber, in der Luft gemessen, beide Gipfel etwa 5000 Fuß voneinander entfernt sind, so war bei dem Stand der mittelalterlichenWurfmaschinen die Burg Zollern von dem „Hörnle" aus nichtbedroht.

*) Nach Stellten a. a. O. S. 4Ü.j