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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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lich bekannt geworden. Derselbe verbreitet sich aber bloß überdie drei Teile des Werks der ältesten Geschichte desGesamthauses der Hohenzollern, wie auch der beige-schlossene Subskriptions-Schein nur zur Abnahme der fraglichendrei Teile verpflichtet und ausdrücklich bemerkt wird, daß die Ge-schichte des fürstlichen Hauses als „b e s o nd er e P u b li k a ti o n"folgen werde, also nicht mit den angekündigten drei Teilen derältesten Geschichte in Kauf genommen werden müsse. Jene wirdmit Gutheißen des hochseligen Fürsten, Höchstwelchem wir dasProgramm vorgelegt haben, schon der Bequemlichkeit für den Leserwegen auch in drei bereits näher begrenzte Teile, wenn man willBändezerfallen, aber nicht als buchhändlerische Spekulation er-scheinen, denn auch Seine Hoheit der Fürst Leopoldvon Hohenzollern, das nunmehrige Haupt des Hauses, hatzumal bei Seiner hohen Pietät für den hochseligen Vater auch daslebhafteste Interesse für die Geschichte Seines erlauchten Ge-schlechtes.

Indem der Verfasser in Betreff des vorliegenden zweiten Teilszunächst bemerkt, daß er für zweckmäßiger gefunden, die Periodeder ältesten zollerischen Geschichte von 1200—1225 erst in demdritten Teil zu behandeln, macht er besonders darauf aufmerksam,daß der vorliegende zweite Teil neben manchen anderen neuenEntdeckungen und Aufklärungen die älteste Ahnenreihe der Hohen-zollern in der Person des deutschen Reichskanzlers Bruno unterKaiser Heinrich V. von 1112 —1122 um ein bis daher nichterkanntes Glied bereichert, welches eine bedeutendere politischeRolle gespielt hat als irgend ein Hohenzoller der ältesten undälteren Zeit. Und wir sind überzeugt, daß Graf Still-fried, der bis in seine letzte Lebenszeit sich mit Arbeiten undEntwürfen zur Förderung der hohenzollerischen Geschichtsforschung

ch Der erste Band der Geschichte des sürstlichen Hauses Fürstenbergund seiner Ahnen, welche im Auftrag Seiner Durchlaucht des Fürsten KarlEgon von Fürstenberg von Dr. Sigmund Riezler, Fürstlichem Archivrat, be-arbeitet und auf Kosten des hohen Auftraggebers 18L3 im Druck erschienenist, indes nur bis 1öl)9 geht, umfaßt 31 Druckbogen, obgleich der Verfasser inder günstigen Lage war, durch einfache Verweisungen auf das vorher erschie-nene Fttrstenbergische Urkundenbuch w. manche Raumersparnis machen zukönnen.