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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Mit seiner Erklärung des Namens Zollern, die jedoch stark andie von ff Dr. Thele, dem vormaligen Rektor der Bürgerschule inHechingen, darüber veröffentlichten Abhandlungen erinnern, sind wir,gestützt auf früher angestellte Forschungen, einverstanden. Der unsnicht näher bekannte Verfasser eines größeren in der NorddeutschenAllgem. Zeitung erschienenen Artikels über die Ahnen der Hohen-zollern findet von uns „mit Evidenz bewiesen", daß dieselben aufden Burkardinger Stamm zurückzuführen sind.

An unserem ersten Teil glaubt K. vor allem tadeln zu müssen,daß derselbe außer einer Orientierung über die zollerischen Graf-schaften und Besitzungen sowie die Gaue, in welchen dieselben ge-legen, „fast nur" die Geschichte der rätischen Burkardinger in ihremHauptstamme und in ihren Seitenverzweigungen enthalte, indem erim Weiteren die Frage aufwirft: „war es nötig, diese Geschichteso ungemein ausführlich darzustellen?" Dagegen hat er kein Wortdafür, daß wir, wie aus den Noten und Anmerkungen ersichtlich,den größten Teil des Materials dazu erst in verschiedenen Urkun-den-Sammlungen und sonstigen Quellenschriften haben mühsam zu-sammen lesen müssen. Wir erlauben uns nun diese Ausstellungallererst statistisch zu berichtigen, indem wir vorausschicken, daßder erste und zweite Abschnitt, welche die Grafschaften w. und Gauevorführen, 38 Seiten umfassen, ferner, daß wir von den Seitenver-zweigungen (im fünften Abschnitt) keine Geschichte gegeben, son-dern uns nur bemüht haben, ihre Zugehörigkeit zu dem Burkar-dinger Stamme nachzuweisen, endlich daß der dritte Abschnitt vonden ältesten nachweisbaren Ahnen der Hohenzollern väterlicher undmütterlicher Seite handelt und insbesondere den Beweis liefert,daß die rätischen Burkardinger der Urstamm der Hohenzollern sind.Nun enthält der erste Teil — Titel, Vorwort und Jnhaltsanzeigeungerechnet — 340 Seiten; hievon kommen auf die Abschnitte 1, 2,3 u. 5—132, auf die Anmerkungen 90 Seiten, macht zusammenrund 220 Seiten; es fallen somit von den 340 Seiten nur rund120 auf die Geschichte der rätischen Burkardinger in Abschn. 4,und wenn die 20 Seiten der Biographie der Herzogin Hadewigabgerechnet werden, nur 100 Seiten. Wie kann nun K. behaupten,der erste Teil gebe „fast nur" die Geschichte der Burkardinger? Unduian ist zu der weiteren Frage berechtigt, wie konnte der Herr Rezensent