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Folge 5 (1885)
Entstehung
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438
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des Septembers wieder in Vortrag zu bringen, indem man alsdann den Werthdes Ertrages näher beurtheilcn kann. Ich bin mit vieler Hochachtung Dero

Freund Carl.

40.

Gesuch des üuuzlistr» Ludwig ttumpf im auswärtige» Amte des Grohhcrzogthnms

s. «I. um Ausfertigung einer Anstrllnngs-Grdre.

Herrn Staatsminister Frhrn. v. Ebcrstein zum Gutachten. Aschaffenbnrg,6. Juli 13. Carl.

Frankfurt, 8. Julius 1813. Euer Königlichen Hoheit! Das nnter-thänigst hier rnckanlicgende Gesuch des Hrn. Rumpf ist eine bloße Gnaden-fache, die einzig von Dero h. Gnade abhängt. Ich darf aber aus innersterÜberzeugung der Rechtschaffenhcit, Eifer und Unverdrossenheit des berührten Rumpfdenselben zu dieser gnädigsten Dekretur nnterthänigst empfehlen. Wenn es EureKönigl. Hoheit erlauben, so würde ich das Dekret entwerfen und Höchstdcnen-selbcn zur h. Unterschrift vorzulegen die Gnade haben. Die h. Entschließungerwartend, habe ich die Gnade in tiefstem Respekt zu beharren Euer KöniglichenHoheit unterthänigster Diener Eberstein.

Achaffenbnrg, den 9. Auf dieses günstige Zeugnis bin ich zu dieser Aus-fertigung bereit in der Voraussetzung, daß dem Staate dadurch keine neue Lastzuwachse. Carl.

A» die Herren Stnatsministrr Freiherr» um, Altuni, Freiherr» von Etirrstci» und

Grasen von IZsim«I»«teruuu.

In Bischöftich-konstanzischcn Kirchcnangclegenhciten und im Drange dergegenwärtigen Zeitumstände trete ich ans einige Zeit eine Reise nach Konstanzan. In diesen Verhältnissen finde ich Folgendes für rathsam und zweckmäßig:I) daß ich jedem der drei Herrn Minister hiermit die Vollmacht ertheile, in dembestimmten Wirkungskreise seines Ministeriums nach eigener Überzeugung fort-zufahren; 2) daß alle Samstage nach gecndigtem Staatsrathe die HerrnMinister zusammentreten und gemeinsam beschließen, was zum Besten des Groß-herzogthums in gegenwärtigem Zusammenhange der Umstände zu thnn sei. Hr.Staatsrat!) v. Mnlzer erhält hiermit den Aufwag, diesen Ministerialkonfcrenzenbeizuwohnen und deren Protokoll zu redigiren, welches von den drei HerrnMinistern unterzeichnet und mir sodann durch Herrn StaatSminister Frcihcrrnvon Aldini zugeschickt wird. Aschaffenbnrg, 30. September 1813.

darl Großherzog.

Nachdem der ehemalige Großherzog von Frankfurt wieder bloß geistlicherFürst geworden und sich in sein Bisthum zurückgezogen hatte, zog sich seinMinister Karl Theodor Freiherr v. Eberstein nach Mainz zurück. Er starbdaselbst am 29. April 1833:

Wir erfüllen die traurige Pflicht, Ihnen das gestern morgen 2 Uhr erfolgte Ab-leben unseres geliebten Gatten, Vaters und Schwiegervaters, des vorher groszhcrzogl.Frankfurter Staatsministers und königl. bahr. Kämmerers, Großkrcnz des Ooneoräia-Ordens 0arl 1'booäor losepli Frcihcrrn von Ubsrstein zu GeHofen, hiermit crgcbenstanzuzeigcn. Er starb strnft und ruhig, so wie sein ganzes Leben war, in seinem72. Jahre nach einem Krankenlager von nicht 14 Tagen. Mainz, den 30 März 1833.Narg. Isiä. Freifrau von Lbörstsin,

geb. Gräfin von lirosse als Gattin.

Lopbie von ViileW geb. Freiin von Uborstein.

0arl von Villee?, k. k. Rittmeister,ölario von Dalkvitz geb. Frciin von Uborstein.

August von Oalwvit?, k. prcuß. Major a. D.tAemsntins Freifrau von Moz-tk geb. Freiin von Udsrstsin.

Uran?. Frhr. v. 'kroz'tk, k. wnrttenb. Major und Oornmanäsur der Leibgarde.Oaroline von Oiätnmn geb. Freiin von Ubsrsisin.losepb von Oicktman, k. pr. Lieut. im 7, Ulansn-Keg."