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Folge 5 (1885)
Entstehung
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Dir Eberstrinischen Erben imFutdischen.

Dcr 1539 s Philipp v. Eberstein hatte von seiner Gemahlin Elisabethv. Wallenstein

fünf Töchter:

1. Alargaretha, verm. 1510 mit Lüdiger v. Mansbach;

2. Anna, verm. I) mit Hans v. Hatten zu Stolzenberg (s vor 1539);II) mit Johann v. Rüdigheim (s vor 1547);

3. Dorothea, verm. mit Georg v. Fischborn (s vor 1547);

4. Kunigunde, verm. 1519 mit Oswald v. Fechenbach zu Sommerau;

5. Barbara, I vor 1546 kinderlos;

und zwei Söhne:

1. Eberhard, verm. mit Dorothea v. Dalwigk, s vor seinem Vaterohne männliche Nachkommen mit Hinterlassung einer

Tochter: Katharina, verm. I) vor 1546 mit Philipp v.

Karsbach; II) 1554 mit Quirin v. Carben, und

2. Georg den Jüngern zum Brandenstein.

Aus des letztern Ehe mit Anna geb. v. Ebersberg gen. v. Weyhersentsprossen keine Kinder, und nach seinem 1540 erfolgten Tode fiel ein großerTheil seiner weitläufigen Besitzungen an seine Schwestern und seine NichteKatharina. Diese war die Mutter von

1. Walburga geb. v. Karsbach, verm. 21. Mai 1561 mit Dietrichv. Rosenbach;

2. Katharina geb. v. Carben, verm. I) mit Quirin v. Riedesel(I vor 1608); II) mit Ulrich v. Cronberg;

3. Amalie geb. v. Carben, verm. I) mit Gebhard v. Breidenbauch gen.Breidenstein (s vor 1608); II) mit Johann von und zu der Hees.

1341 empfingen sämmtliche Ebersteinische Erben die fuldischenLehngüter, welche von Georg dem Jüngern v. Eberstein auf ihre Frauen,und vorher von Philipp v. Eberstein auf dessen Sohn, den genanntenGeorg, vererbfällt waren.

Vor 1546 verkaufte Anna ihren Antheil an der Herrschaft Ebersteinan ihre Schwester Margaretha, und Dorothea den ihrigen an ihreNichte Katharina, deren Schwiegersohn Dietrich v. Rosenbach also durchHeirath in den Besitz von nur ^ dieser Herrschaft kam, welche aber dieFamilie v. Rosenbach nach und nach ganz an ihr Geschlecht brachte. Nachdem Tode des letzten Freiherrn v. Rosenbach (s im Anfange dieses Jahr-hunderts) kamen diese Ebersteinischen Güter an die freiherrlichen Familienv. Guttenberg und v. Speth. Das Nähere ist aus folgenden Urkundenersichtlich, welche ich 19. Nov. 1883 in Sachse's Kunstauktion zu Berlin(Nr. 119, 107 u. 191, 162, 202, 191, 180, 185, 181, 113, 129, 139,187, 160, 124, 194, 165, III und 216 des Katatalogs) erstanden habe.