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als von Euer K. Hoheit zum Inspektor über die iZetrol-voirminizn-Waldnngenbestimmter lüwplois entworfen und mir zugeschickt, welche ich zur gnädigstenVerfügung und auch schuldigst vorlege, und in tiefstem Respekt die Gnadehabe zu beharren Eurer Königlichen Hoheit nnterthänigstcr Diener
Eberstein,
Rschasse»l>urg, l. April. Wcrthcster Herr Minister! Ich übersende hierbeidas unterzeichnete Dekret und ersuche Sic, es dem G. Sckrctair Ries nebstfreundlichem Gruße zuzustellen. Carl.
39.
Rschnsseuburg, 17. Juli 1813. Werthester Herr Staatsminister. Aus meinemPatente vom 26. Juni und jenem vom 12. Juli werden Sic ersehen haben, daßnicht nur ein Aczisezusatz zu Deckung des neuen Kriegsanlehens festgesetztworden, sondern daß auch für das Ärarium ein allgemeines Aczissystem ein-geführt wird. Was letzteren Gegenstand betrifft, so habe ich in meinen Finanz-grnndsätzen vom letzten Dez, 1811 § I, Nnm. 1 erkärt, daß ich den sechstenTheil eines solchen Ertrages für die Würde der öffcnlichen Gottesvcrchrnng derverschiedenen Glaubensgenossen, ans angemessenere Gehälter geistlicher Stellenund Seelsorger zu stände zu bringen bedacht sein würde. Im Stillen und imVertrauen ersuche ich Sic, wcrthester Herr Minister, nachzudenken, was für jedenReligionsthcil hierin vorzüglich geschehen könne, sodaß kein Theil zu klagen Ur-sachen haben könne. Besonders in Hanau ist der Bau einer katholischen Kircheein Bedürfnis, welches Napoleon selbst gefühlt hat. So viel cinswcils unteruns! Ich bin mit großer Hochachtung Dero Freund Carl.
An Hrn. Staaatsminister Fhrn. v. Eberstein.
Frankfurt, 22. Jnli 1813. Euer Königlichen Hoheit großmüthigen undwohlthätigcn mir in dem gestern erhaltenen hohen inseripto vom 17, d. geäußerten Ge-sinnungen fürden Kultus aller Konfessionen gemäß werdeichübcr die Sache nachdenkenund die Gnade haben, Höchstdenensclbcn mein Gutachten nntcrthänigst vorzulegen.Vor der Hand, und da die neue Aceis-Erhöhnng erst mit dem I sten künftigenMonats August anfängt, wird nichts zu thun und erst abzuwarten sein, wasdas 6tel davon ertragen werde, welches sich im Verlauf des 1. Quartals baldzeigen wird. Der katholische Kultus in den Departements Frankfurt undA schaffcnbnrg bedarf nichts; im crsteren sind nur 2 Pfarreien: n) die StadtFrankfurt, 1>) die zu Ober-Erlenbach, Der Kultus in Frankfurt ist die Ob-liegenheit der geistl, Güter-Administration, und Ober-Erlenbach ist von Ingel-heim dotirt. Aschaffenburg wird aus dem erzbischöfl. Pfarrfond unterstützt.Hingegen wird der Kultus in Hanau, wo die einzige katholichc Pfarrei indortiger Stadt existirt, und hie und da einige Pfarreien im Departement Fuld'Unterstützung bedürfen.
Der protestantische Kultus, namentlich in dem Departement Hanau undFuld (denn Frankfurt und die wenigen Pfarreien im Departement Aschaffen-burg bedürfen derselben nicht, als etwa hie und da in außerordentlichen Fällen)wird das Meiste erfordern, weil die meisten Pfarreien dort schlecht sind. DieTheilung mit Hessen bei Hanau, welche in einigen Monaten auch zu ständegebracht sein wird, wird das Bedürfnis näher ausweisen. Im Ganzen glaubeich, daß der aus dem '/°tel der Accise gebildet werdende Uonä als eine gemein-same Masse, (als ein allgemeiner Rcligions-b'anZ) zu betrachten sein dürfte, auswelcher nach dem Maße des jeweiligen Bedürfnisses jede Konfessionfür ihren Kultus und ihre Seelsorger zu unterstützen sein wird. Dieses kannin einer Verwaltung und mittels Führung einer Rechnung geschehen. Hier-über Vorschläge zu machen, behalte ich mir unterthänigst vor und beharre imtiefstem Respekt Euer Königlichen Hoheit nnterthänigstcr Diener
Eberstein,
Werthester Herr Minister! Im Allgemeinen bin ich mit Ihren Ansichteneinverstanden. Ich ersuche Euer Hochwohlgeboren, den Gegenstand mit Anfang