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ihm die Mittheilung zu Verdauken und der Hr. Fürst zur Fortsetzung gleicherMäßigung zu ermuntern. Unter anhoffcndcr h. Genehmigung habe ich einAntwortschreiben an denselben in diesem Sinne entworfen, welches ich zurgnädigsten, gefälligen Unterzeichnung unterthänigst hier anfüge.
2) Der Hr. Kriegs-dowmissairs Ukv hat mich gebeten, Ewer K. Hoheiteinzuberichten, daß durch seine Verwendung Hünfeld aufgehört habe, Etappcn-platz zu sein, und die Truppen in einem von Fnld bis Vach marschirenmüßten. Er hofft auch, eine richtigere Konkurrenz der Benachbarten zu erwirken.
3) Der Hr. Ober-Postdirektor Frhr. Vrints hat mich ersucht, ihn EwerK. Hoheit unterthänigst zu Füßen zu legen und zu berichten, daß er durch denPostinspcktor Hrn. Ilauäin die Versicherung der Allerhöchsten Zufriedenheit fürseine Besorgung auf der Reise ihrer K. K. Masten, erhalten habe. In schuldigstemRespekt verharrend Euer Königlichen Hoheit unterthänigster Diener
Eberstein.
Aschaffcnburq, 27. Mai. L.6 l) Ich danke für die gute Besorgung, dasSchreiben wird abgehen.
2) Die Konkurrenz ist sehr zu wünschen. Ob der Etappenplatz vonHünfeld nicht wieder hergestellt werde, ist eine andere Frage? denn Fnld vonVach ist weit entfernt; für Hünfeld übrigens wäre die Sache vortheilhaft.Im Ganzen ersuche ich den Hrn. Minister, dem Hrn. Reh für seinen Dienst-eifer zu danken.
H.Ä 3) Ich bitte, dem würdigen Manne viel Schönes zu sagen. Ich habeauch zuverlässig gehört, daß der Kaiser und die Kaiserin mit seinen Posteinrich-tungen sehr zufrieden waren.
Ich bin mit vieler Hochachtung Dero Freund Carl.
28.
Gesuch li. ü. Mannheim, 20. Juni 1812 des Freiherrn ckosspll von I^sssr,worin er den Großherzog bittet, beim Kaiser Napoleon zu vermitteln, daß dieHöfe von Westphalen und Nassau durch einen mit Frankreich abzuschließendenVertrag „zur Mitübernahme der auf die Rente Lohneck und den Zoll Vilzbachversicherten kurmainzischen Schulden verbindlich gemacht wurden".
Hr. Staatsminister Fhr. v. Eberstein wird ersucht, diesem Manne zuantworten: meine eignen Sachen besorge ich, in anderer Verhältnisse könnne ichmich nicht einlassen. Aschaffenburg, 23. Juli 12. Carl.
Die befohlene Antwort wird am 27. Juni 1812 in angegebenem Sinneertheilt.
29.
Fulda, 6. Januar 1813. An Se. Exellenz den Staatsminister Fhrn. v.Eberstein.
In anliegendem Lro Nsmoria bittet der Hr. Dabor, Bürger von Frankfurt umein Vorschreiben an Hrn.Fürsten von Waldeck. Ich ersuche Ew. Hochwohlgeboren,als Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Mir ein solches Vorschreiben zurAusfertigung gefälligst zuzuschicken. Der Graf v. Ilsusl begleitet dies Ill-o Nsworis.mit einem Schreiben aus Dresden, welches erst gestern angekommen ist. Carl.
30.
Frankfurt, 10. Jänner 1813. Ewer Königlichen Hoheit habe ich die Gnade,das befohlene Empfehlungsschreiben an den Herum Fürsten von Waldeck fürHrn. F.K. Taborzrw Genehmigung rmd h. Unterschrift hierbei unterthänigst vor-zulegen. Der jetzige Hr. Fürst EsorZes ist ein durchaus rechtlicher Herr; es istalso nicht zu zweifeln, daß er dasjenige gewissenhaft erfüllen werde, was dasfürstl. Haus Waldeck dem Hrn. Tabor vertragsmäßig zu leisten schuldig ist.In tiefstem Respekt beharrend Ew. Königlichen Hoheit unterthänigster Diener
Eberstein.
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